Was sind NCDs?

NCDs steht für Non-Communicable Diseases (chronische nichtübertragbare Krankheiten), die durch Folgendes gekennzeichnet sind:
- Nicht übertragbar: Nicht durch Krankheitserreger verursacht und nicht von Person zu Person übertragbar.
- Chronisch: Entwickeln sich langsam, häufen im Laufe der Zeit Symptome an und bestehen in der Regel über lange Zeiträume fort, sobald sie aufgetreten sind.
- Verhaltensbedingt: Primär durch ungesunde Lebensstilgewohnheiten verursacht; daher Bezeichnungen wie "selbst verursachte Krankheiten" oder "stille Killer", die die langfristige Gesundheit allmählich gefährden.
Wichtige Beispiele für NCDs
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck (Hypertonie), koronare Herzkrankheit, Schlaganfall.
- Diabetes
- Verschiedene Krebserkrankungen: Lungenkrebs, Leberkrebs, kolorektales Karzinom.
- Chronische Atemwegserkrankungen: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Emphysem.
- Abdominale Adipositas / Dyslipidämie (erhöhte Blutfettwerte)
- Chronische Nierenerkrankung
- Zirrhose
Wesentliche Verhaltensrisikofaktoren
Die meisten NCDs gehen auf tägliche Lebensstil-Risikofaktoren zurück, darunter:
- Ungesunde Ernährung: Der Verzehr stark gewürzter Speisen (übermäßig süß, salzig oder fetthaltig), fettreicher Lebensmittel sowie gegrillter/verbrannter Speisen.
- Körperliche Inaktivität: Sitzender Lebensstil oder unzureichende körperliche Bewegung.
- Rauchen
- Alkoholkonsum
- Stress und Schlafmangel
- Unüberwachter Medikamentengebrauch: Rezeptfreie Schmerzmittel, nicht verschriebene Medikamentenkombinationen (ya chud).
Prävention von NCDs (Risikoreduktion)
Da Lebensstilgewohnheiten die primäre Ursache sind, konzentriert sich die Prävention auf die Veränderung von Verhalten und Tagesabläufen:
1. Gesunde Lebensmittel essen:
- Den Verzehr stark gewürzter Speisen reduzieren (süß, fettig, salzig).
- Die Aufnahme von Obst und Gemüse erhöhen.
- Lebensmittel mit hohem Ballaststoffgehalt wählen.
2. Regelmäßig Sport treiben: Mindestens 30 Minuten pro Einheit, 5-mal pro Woche, insgesamt 150 Minuten pro Woche.
3. Rauchen und Alkohol vermeiden: Wichtige Risikofaktoren, die beseitigt werden sollten.
4. Gesundes Gewicht beibehalten: Sicherstellen, dass das Gewicht der Körpergröße entspricht (Abdominaladipositas vorbeugen).
5. Stress bewältigen und ausreichend Ruhe bekommen: Entspannende Aktivitäten ausüben und 6 - 8 Stunden pro Tag schlafen.
6. Jährliche Gesundheitsuntersuchungen: Auffälligkeiten oder Risikofaktoren frühzeitig erkennen, um rechtzeitig behandelt zu werden.
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