8 Warnzeichen während der Schwangerschaft: Wann Sie ins Krankenhaus gehen sollten

1. Starke morgendliche Übelkeit
Die morgendliche Übelkeit ist ein häufiges und natürliches Symptom der Schwangerschaft. Zu den Symptomen können Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln (wie sauren Speisen), Verlangen nach Nicht-Lebensmitteln und eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen gehören.
Werden die Symptome jedoch schwerwiegend – wie Unfähigkeit zu essen, signifikanter Gewichtsverlust oder Dehydration – kann dies die Gesundheit der Mutter negativ beeinflussen. Es kann auch auf abnorme Zustände wie eine Blasenmole oder eine Mehrlingsschwangerschaft (Zwillinge) hinweisen. In solchen Fällen ist eine medizinische Abklärung erforderlich, und einige Patientinnen benötigen möglicherweise intravenöse Flüssigkeiten.
2. Vaginale Blutung
- Erstes Trimester: Eine vaginale Blutung kann durch verschiedene Zustände verursacht werden, darunter Fehlgeburt oder ektopische Schwangerschaft. Eine sofortige medizinische Abklärung ist notwendig, um die Ursache festzustellen und den Fötus zu beurteilen.
- Zweites und drittes Trimester: Blutungen können durch ernste Zustände wie Plazenta praevia oder Abruptio placentae verursacht werden, die sowohl für die Mutter als auch für das Kind gefährlich sein können. Es kann auch ein Anzeichen einer bevorstehenden Geburt sein.
3. Unterbauchschmerzen
Leichte Unterbauchschmerzen in der Frühschwangerschaft können durch die Uterusausdehnung verursacht werden und bessern sich in der Regel bei Ruhe oder Lagewechsel. Allerdings sollte starker oder andauernder Schmerz ärztlich abgeklärt werden.
4. Hohes Fieber
Schwangere Frauen mit hohem Fieber sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um die Ursache abzuklären, wie z. B. Infektionen in verschiedenen Körpersystemen. Selbstmedikation sollte vermieden werden, da einige Medikamente in der Schwangerschaft unsicher sind. Bestimmte Infektionen können die fetale Entwicklung beeinträchtigen oder das Risiko einer Frühgeburt erhöhen.
5. Verminderte oder ausbleibende Kindsbewegungen
Die Überwachung der Kindsbewegungen nach etwa 5 Monaten Schwangerschaft ist wichtig. Wenn sich die Bewegungen des Babys deutlich verringern oder aufhören, kann dies auf fetale Belastung oder das Risiko eines intrauterinen Todes hinweisen, und sofortige medizinische Hilfe ist erforderlich.
6. Wehenschmerzen
Echte Wehenschmerzen beinhalten:
- Uteruskontraktionen (Bauchverhärtung)
- Schmerzen, die in den unteren Rücken oder Beckenbereich ausstrahlen
- Regelmäßige, zunehmende Häufigkeit und Intensität
- Keine Besserung durch Ruhe oder Lagewechsel
Treten diese Symptome vor der 37. Schwangerschaftswoche auf, besteht ein Risiko für eine Frühgeburt.
7. Blasensprung (Fruchtblasenruptur)
Dies äußert sich als ein kontinuierlicher Abgang von klarer Flüssigkeit aus der Vagina, ähnlich wie Urin, aber unkontrollierbar. Es ist ein Zeichen der Geburt, und eine sofortige Krankenhausaufnahme ist erforderlich.
8. Schwellungen, rasche Gewichtszunahme, epigastrischer Schmerz, verschwommenes Sehen, starke Kopfschmerzen
Diese Symptome können auf Präeklampsie hinweisen, eine ernste Erkrankung, die sowohl für die Mutter als auch das Kind gefährlich sein kann. Bei Auftreten dieser Symptome ist eine sofortige medizinische Abklärung essenziell.
Quelle: Samitivej Chonburi Hospital
Arokago-Anbieter Samitivej Chonburi Hospital
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
Unabhängiger Autor
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