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Die Auswahl der Medikamente zur Behandlung von Osteoporose sollte den Wirkmechanismus, die Wirksamkeit zur Steigerung der Knochendichte, die Reduktion des Frakturrisikos, Kontraindikationen und mögliche Nebenwirkungen berücksichtigen. Die Behandlung sollte individualisiert erfolgen.

Die Bedeutung der Osteoporose für die Gelenkersatzchirurgie. Die Totalendoprothese der Hüfte (TEP) und die Totalendoprothese des Knies (TKA) gehören zu den am häufigsten durchgeführten orthopädischen Verfahren. Osteoporose wurde als Risikofaktor identifiziert, der die Erfolgsraten der Totalgelenkendoprothetik (TJA) beeinflusst. Zu den Komplikationen im Zusammenhang mit der TJA zählen intraoperative Fraktur, aseptische Lockerung der Prothese und periprothetische Fraktur. Studien haben gezeigt, dass Osteoporose die Inzidenz von periprothetischen Frakturen nach primärem Gelenkersatz um 0,3–5,5 % erhöht und nach Revisionsgelenkersatzoperationen bis zu 30 % betragen kann.

Die derzeitige Behandlung der Osteoporose hat sich von einem traditionellen Ansatz der Reaktion auf die Therapie zu einem zielgerichteten Ansatz entwickelt. Das Kernkonzept der zielgerichteten Behandlung besteht darin, sicherzustellen, dass jeder Patient das am besten geeignete Medikament erhält, um das Frakturrisiko so schnell und effektiv wie möglich zu verringern. Das ultimative Ziel der Behandlung ist es, frakturfrei zu bleiben.

Osteoporose ist ein bedeutendes Gesundheitsproblem, vergleichbar mit Diabetes, Hypertonie und Hyperlipidämie. Sie stellt seit Langem eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und Lebensqualität der thailändischen Bevölkerung dar, insbesondere für ältere Erwachsene. Die meisten älteren Menschen mit Osteoporose zeigen keinerlei Warnsymptome oder Frühzeichen, was zu einer verzögerten Diagnose und einem Mangel an frühzeitiger Behandlung führt. Folglich haben diese Personen ein hohes Risiko für Fragilitätsfrakturen an verschiedenen Stellen, einschließlich Handgelenk, Wirbelsäule, Hüfte und Oberarm.

Körperliche Betätigung hilft nicht nur, das Fortschreiten der Osteoporose zu verlangsamen, sondern stärkt auch Muskeln und Knochen und reduziert das Risiko von Stürzen. Empfohlene Übungen für ältere Erwachsene umfassen:

Nicht-medikamentöse Behandlungen und Verhaltensänderungen sind grundlegende Ansätze im Umgang mit Osteoporose. Diese Methoden helfen, die Knochendichte zu erhalten, den Knochenabbau zu verlangsamen, das Sturzrisiko zu verringern und zukünftigen Frakturen vorzubeugen. Daher sollten Verhaltensänderungen älteren Erwachsenen empfohlen werden, insbesondere denen, bei denen Osteoporose diagnostiziert wurde.