Häufige Wutausbrüche erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall.

Viele Menschen haben den Ausdruck „so wütend, dass die Blutgefäße im Gehirn platzen“ gehört und denken, es sei nur eine Redewendung. In Wirklichkeit kann jedoch starke Wut ein geplatztes Blutgefäß im Gehirn auslösen, insbesondere bei Menschen, die bereits unter Bluthochdruck leiden.
Dr. Pracha beschrieb den Fall eines 55-jährigen männlichen Patienten, der seinen Untergebenen wütend zusammenschrie, bevor er plötzlich zusammenbrach und das Bewusstsein verlor. Als er wieder zu sich kam, konnte er nicht sprechen, und sein rechter Arm sowie sein rechtes Bein waren schwach.
Die Ergebnisse der CT-Untersuchung zeigten eine Ruptur der linken Hirnarterie.
Warum kann Wut ein geplatztes zerebrales Blutgefäß verursachen?
Bei intensiver Wut oder Stress setzt der Körper große Mengen des Hormons Adrenalin frei.
Diese Art von Hormon bewirkt
- dass das Herz schneller schlägt
- einen raschen Anstieg des Blutdrucks
- eine Verengung der Blutgefäße.
Wenn die Blutgefäße bereits fragil sind, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck, können die Gefäßwände dem Druck möglicherweise nicht standhalten und reißen.
Ich nehme bereits Medikamente gegen Bluthochdruck. Warum bin ich trotzdem gefährdet?
Viele Menschen glauben, dass die tägliche Einnahme von Blutdruckmedikamenten sicher ist. Doch die Wahrheit ist: Selbst wenn Sie die Medikamente regelmäßig einnehmen, kann Ihr Blutdruck bei angesammeltem Stress oder starker Wut über die durch Medikamente kontrollierbare Grenze hinaus ansteigen.
Darüber hinaus führt Stress auch zur Freisetzung des Hormons Cortisol, was die Kontrolle des Blutdrucks noch weiter erschwert.
Warnzeichen, die nicht ignoriert werden sollten
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt, sollten Sie sofort ins Krankenhaus gehen.
- Verwaschene Sprache oder Unfähigkeit zu sprechen
- Hängender Mundwinkel im Gesicht
- Schwäche in einem Arm oder Bein
- Taumeln, Gleichgewichtsstörung
- Akuter starker Kopfschmerz
- Bewusstseinsverlust
Jede Minute zählt, denn eine sofortige Behandlung kann die Behinderung verringern und die Chancen auf Genesung erhöhen.
Wie man das Risiko eines geplatzten zerebralen Blutgefäßes verringert
Dr. Pracha empfiehlt, dass es neben der Einnahme der verschriebenen Medikamente ebenso wichtig ist, auf die psychische Gesundheit zu achten und die Emotionen zu kontrollieren.
1. Messen Sie regelmäßig den Blutdruck
Insbesondere für Menschen, die reizbar, gestresst oder leicht wütend sind.
2. Wege zum Stressmanagement finden
Zum Beispiel:
- Meditation
- Tiefes Atmen üben
- Ausreichend Ruhe
- Entspannende Aktivitäten ausüben
3. Regelmäßig Sport treiben
Sport hilft dabei,
- die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern
- den Blutdruck zu senken
- das Risiko einer Gefäßverengung und -ruptur zu verringern.
- die Freisetzung von Endorphinen anzuregen, die Stimmung zu verbessern und Stress zu reduzieren.
Erst Bescheid wissen, dann vorbeugen.
In vielen Fällen tritt eine zerebrovaskuläre Erkrankung nicht „aus heiterem Himmel“ auf.
Sie wird vielmehr durch Risikofaktoren verursacht, die sich über einen langen Zeitraum angesammelt haben, darunter Bluthochdruck, Diabetes, Hyperlipidämie, Stress und Lebensgewohnheiten. Eine Risikobewertung, bevor Symptome auftreten, ermöglicht eine vorbeugende Planung, bevor es zu einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung kommt.
Referenz:
Vidé Hospital Häufige Wutausbrüche erhöhen das Schlaganfallrisiko.
Vidé Hospital
Diesen Artikel teilen
Weitere Artikel
Entdecken Sie weitere Einblicke in Gesundheitsversorgung und Medizintourismus.

Sind Enteneier wirklich gut fürs Gehirn? Verborgene Vorteile, die du vielleicht noch nicht kennst
Viele Menschen fragen sich vielleicht: „Was haben Eier mit dem Gehirn zu tun?“ Die Antwort lautet: „Mehr, als Sie denken.“ Eier gehören zu den Lebensmitteln, die besonders reich an hochwertigem Protein, Vitaminen und wichtigen Nährstoffen sind, die dem Gehirn, dem Herzen und dem Körper zugutekommen. Außerdem sind sie weit verbreitet und sehr erschwinglich.

Schwindel beim Bücken? Ignorieren Sie das nicht! Es könnte ein Hinweis auf eine Verengung der Arterien im Gehirn sein
Milde Symptome wie „Schwindel beim Bücken“ mögen vielen Menschen harmlos erscheinen, die davon ausgehen, dass eine kurze Ruhepause ihre Beschwerden lindern wird. Bei diesem Patienten jedoch offenbarte die Entscheidung für eine medizinische Untersuchung eine weitaus ernstere Erkrankung als erwartet.

Welche Vorteile haben kalte Duschen? Vorteile für Gehirn und Körper, die Sie vielleicht noch nicht kennen
Für alle, die kalte Duschen mögen, diese ist für euch...