Darmchirurgie unter Anwendung der Minimal-invasiven Chirurgie (MIS)-Technik

“Konteradmiral Dr. Ton Kongpensook, Spezialist für Allgemeinchirurgie und Kolorektale Chirurgie, Phyathai 2 Hospital” sprach über Darmchirurgie. Ursprünglich waren chirurgische Wunden meist groß und lang, was Schmerzen und anhaltende Wundschmerzen verursachte. Der Krankenhausaufenthalt dauerte mehrere Tage. Die am meisten gefürchtete Komplikation war das Leck an der Darmnaht (Darmanastomose) innerhalb der Bauchhöhle, was zu einer schweren Bauchinfektion führen konnte. Heutzutage ist die Chirurgie jedoch nicht mehr so beängstigend wie früher. Sie kann minimal-invasiv mit sicherer und präziser Technologie durchgeführt werden, was zu weniger Trauma und einer rechtzeitigen Behandlung der Erkrankung führt.
Darmchirurgie heute ist nicht so schwierig, wie Sie denken
Heutzutage haben sich durch Fortschritte in Technologie und Operationstechniken die Methoden der Darmchirurgie deutlich verändert. Die medizinische Entwicklung hat zur minimal-invasiven Chirurgie (MIS) geführt.
Mit dieser Technik können Chirurgen den Darm durch kleine Schnitte von etwa 5 Millimetern bis 1 Zentimeter an etwa 3-5 Stellen in der Bauchwand operieren. Durch diese Schnitte werden Instrumente eingeführt, um das an dem zu operierenden Darmabschnitt haftende Gewebe zu präparieren. Nach dem Präparieren des Gewebes macht der Chirurg einen etwas größeren Schnitt am Bauch, um den erkrankten oder pathologischen Darm zu entfernen und anschließend den verbleibenden Darm wieder zu verbinden.
Bezüglich der Darmanastomose gibt es mittlerweile automatische Geräte zum Schneiden und Nähen des Darms, die den Vorgang insbesondere im engen und tiefen Beckenbereich erleichtern. Das Nähen mit herkömmlichem Faden ist hier schwierig, sodass diese Geräte die Sicherheit, den Komfort und die Präzision erhöhen und gleichzeitig die benötigte Zeit verkürzen.
Viele Menschen fürchten Schmerzen, schwere Verletzungen und lange Erholungszeiten
Mit den minimal-invasiven Operationstechniken und dem Einsatz von Darm-Trennungs- und Nahtgeräten sind die Krankenhausaufenthalte heute kürzer, die Patienten können früher wieder essen und der Bedarf an Schmerzmitteln nach der Operation wird reduziert.
Dank der aktuellen medizinischen Fortschritte ist die Häufigkeit eines Kolostomas erheblich gesunken. Verbesserte Operationstechniken ermöglichen den Patienten wieder einen normalen Stuhlgang durch den After, ausgenommen Patienten, bei denen sich der Krebs auf den Musculus sphincter ani ausgebreitet hat – in diesem Fall muss der Schließmuskel entfernt werden, um den Tumor aus dem Körper zu entfernen.
Fürchten Sie sich nicht vor Darmoperationen – sie sind nicht so beängstigend wie Sie denken
In der heutigen Welt entwickelt sich die digitale Technologie rasant weiter, und medizinische Technologien folgen diesem Trend. Neue Innovationen in Behandlung, Diagnostik, Strahlentherapie und sogar in der Chirurgie sind einfacher und weniger kompliziert geworden, mit weniger Behandlungsschritten. Die Patienten haben minimale postoperative Wunden und eine kurze Erholungszeit. So können beispielsweise kleinere Eingriffe bei kolorektalem Karzinom je nach Ermessen des Arztes durchgeführt werden.
Quelle : Phyathai 2 Hospital
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