Verstehen von Windpocken und Gürtelrose Risiken kennen, geschützt bleiben

Wussten Sie schon? Windpocken und Gürtelrose werden vom gleichen Virus verursacht!
Das Varicella-Zoster-Virus (VZV) ist für beide Erkrankungen verantwortlich, verursacht jedoch in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Symptome.
Windpocken treten meist bei Kindern oder bei Menschen auf, die diese Erkrankung noch nie hatten.
- Übertragung: Die Ansteckung erfolgt durch Husten, Niesen oder direkten Kontakt mit der Flüssigkeit aus dem Hautausschlag.
- Symptome: Zu Beginn treten häufig Fieber und Müdigkeit auf, gefolgt von einem juckenden, roten Ausschlag, der sich über den ganzen Körper ausbreitet, sich zu klaren, mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen entwickelt und anschließend verkrustet.
- Behandlung: Antivirale Medikamente, fiebersenkende Mittel und Antijuckreizmittel können eingesetzt werden. Kratzen sollte vermieden werden, um Narbenbildung vorzubeugen.
Auch nach der Genesung wird das Virus nicht vollständig aus dem Körper eliminiert. Stattdessen bleibt es im Nervenganglion inaktiv und kann später im Leben reaktiviert werden.
Gürtelrose tritt häufiger bei älteren Erwachsenen oder bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf.
- Ursache: Sie entsteht, wenn das ruhende Varicella-Zoster-Virus (VZV) reaktiviert wird, häufig aufgrund von Faktoren wie Stress, Alterung oder zugrunde liegenden Erkrankungen.
- Symptome: Es entwickelt sich ein brennender, stechender oder elektrisierender Schmerz entlang des Verlaufs eines Nervs, meist nur auf einer Körperseite. Nach etwa 2–3 Tagen tritt ein Bündel roter Hautausschläge auf, gefolgt von flüssigkeitsgefüllten Bläschen.
- Übertragung: Gürtelrose kann nur auf Personen übertragen werden, die noch nie Windpocken hatten. Kommen sie mit der Flüssigkeit der Bläschen in Kontakt, können sie Windpocken bekommen, nicht direkt Gürtelrose.
- Häufige Komplikation: Eine der häufigsten Komplikationen ist die Postzosterneuralgie, ein chronischer Nervenschmerz, der Monate oder sogar Jahre andauern und die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann.
Bei Verdacht auf Gürtelrose sollten Sie innerhalb der ersten 72 Stunden einen Arzt aufsuchen, um antivirale Medikamente zu erhalten, die Schwere der Erkrankung zu reduzieren und das Risiko chronischer Nervenschmerzen zu senken.
Vorbeugung durch Impfung
1. Windpocken-Impfstoff
Kann ab dem Alter von 1 Jahr verabreicht werden.
- Alter 1-12 Jahre: 2 Dosen im Abstand von mindestens 3 Monaten
- Alter ab 13 Jahren: 2 Dosen im Abstand von mindestens 1 Monat
2. Gürtelrose-Impfstoff
Empfohlen für Erwachsene ab 50 Jahren oder für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, auch wenn sie jünger sind.
Die Impfung erfolgt in 2 Dosen im Abstand von 2-6 Monaten und trägt dazu bei, das Risiko einer Gürtelrose zu senken und bei Auftreten den Krankheitsverlauf abzumildern.
Quelle:
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content-Team
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