
Das Department of Disease Control (DDC) fordert die Öffentlichkeit auf, beim Verzehr von Geflügel und beim Reisen während der wechselnden Wetterperiode erhöhte Vorsicht walten zu lassen, nachdem ein Fall von Aviäre Influenza H5N1 in einem Nachbarland gemeldet wurde. Obwohl in Thailand bislang keine menschlichen Fälle gemeldet wurden, überwacht das DDC die Situation weiterhin aufmerksam und rät der Bevölkerung, Geflügel nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu kaufen, auf vollständiges Durchgaren zu achten und den Kontakt mit kranken Tieren zu vermeiden, um potenzielle Risiken zu verhindern und die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Das Department of Disease Control (DDC) ruft die Öffentlichkeit dazu auf, während des Wetterumschwungs beim Verzehr von Geflügel und beim Reisen erhöhte Vorsicht walten zu lassen, nachdem ein Fall der aviären Influenza H5N1 in einem Nachbarland gemeldet wurde. Obwohl in Thailand bislang keine menschlichen Fälle bekannt sind, überwacht das DDC die Situation weiterhin genau und rät der Bevölkerung, Geflügel nur von vertrauenswürdigen Quellen zu kaufen, gründlich zu garen und den Kontakt mit kranken Tieren zu vermeiden, um potentielle Risiken zu verhindern und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Dr. Montien Kanasawad, M.D., Generaldirektor des DDC, erklärte, dass von 2003 bis Anfang 2023 weltweit über 900 menschliche Fälle von aviärer Influenza gemeldet wurden, mit einer hohen Sterblichkeitsrate. In einigen Nachbarländern treten weiterhin Ausbrüche auf. Der jüngste Fall betraf einen 30-jährigen Mann in Kambodscha, der in der Provinz Kampot lebte. Er hatte Kontakt zu Geflügel, darunter auch tote Hühner in seinem Haushalt, die er später zum Kochen vorbereitete, bevor er am 14. Februar 2023 erkrankte.
Thailand hat seit 2009 keinen menschlichen Fall von aviärer Influenza gemeldet, und die zuständigen Behörden koordinieren weiterhin gemeinsam mit dem Department of Livestock Development und dem Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation Überwachungsmaßnahmen bei Menschen und Tieren. Das DDC bewertet das Risiko in Thailand als niedrig bis moderat, mahnt jedoch die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit, insbesondere während der Tourismussaison oder bei Gruppenaktivitäten. Die Bevölkerung wird dazu ermutigt, den Kontakt mit krankem oder totem Geflügel zu vermeiden, keine toten Tiere zu berühren und bei der Zubereitung von Speisen keine Hühnerkadaver oder Geflügelprodukte aus unsicheren Quellen zu verwenden.

Dr. Direk Khampan. Stellvertretender Generaldirektor des Department of Disease Control, betonte außerdem, dass Personen, die zu Bauernhöfen, Zoos oder landwirtschaftlichen Tourismusorten reisen, sich durch häufiges Händewaschen, das Tragen von Masken bei Bedarf und durch Vermeidung engen Kontakts mit kranken Tieren schützen sollten. Außerdem sollten sie frisch zubereitete Speisen bevorzugen, rohe und gekochte Lebensmittel getrennt aufbewahren und Küchengeräte nach Gebrauch reinigen. Wird eine größere Anzahl kranker oder toter Geflügeltiere an einem Ort festgestellt, ist es entscheidend, dies umgehend den Behörden zu melden, um die Situation rasch zu kontrollieren und Gesundheitsrisiken zu minimieren. Darüber hinaus sollte jeder, der innerhalb von 14 Tagen nach Kontakt mit krankem oder totem Geflügel oder Säugetieren Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Atembeschwerden oder gerötete Augen entwickelt, umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und eine ausführliche Expositionsanamnese schildern, um eine korrekte Diagnostik und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten.
Quelle: The Department of Disease Control
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