
Bangkok, 8. Februar 2026 — Das National Cancer Institute unter dem Department of Medical Services Thailands fordert die Öffentlichkeit auf, anhaltende Schmerzen im rechten oberen Bauchbereich und chronische Blähungen nicht zu ignorieren. Es warnt davor, dass solche Symptome auf ein Gallblasenkarzinom hindeuten können, insbesondere bei Personen mit einer langjährigen Vorgeschichte von Gallensteinen.
Bangkok, 8. Februar 2026 — Das National Cancer Institute unter dem Department of Medical Services Thailands ruft die Öffentlichkeit dazu auf, anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch und chronische Blähungen nicht zu ignorieren. Es wird davor gewarnt, dass solche Symptome auf ein Gallblasenkarzinom hinweisen könnten, insbesondere bei Personen mit einer langjährigen Vorgeschichte von Gallensteinen.
Eine frühzeitige medizinische Abklärung kann den Behandlungserfolg erheblich steigern und das Risiko einer fortgeschrittenen Erkrankung verringern.
Dr. Sakan Bunnag, stellvertretender Generaldirektor des Department of Medical Services, erklärte, dass das Gallblasenkarzinom im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen relativ selten sei. Laut dem nationalen Krebsregister Thailands werden jährlich etwa 850 neue Fälle diagnostiziert.
Die Erkrankung wird jedoch häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, da die frühen Symptome unspezifisch sind.
Einige Patientinnen und Patienten leiden nur unter milden oder gewöhnlichen Beschwerden wie:
- Abdominale Beschwerden
- Blähungen
- Schmerzen unterhalb des rechten Rippenbogens
Diese Symptome werden oft mit weniger schwerwiegenden Erkrankungen in Verbindung gebracht und können sich spontan bessern. Sollten die Beschwerden jedoch länger als gewöhnlich anhalten, wird dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abklären und eine angemessene Behandlung erhalten zu können.
Die Gallenblase ist ein kleines Organ unterhalb der Leber. Sie speichert Galle, die bei der Verdauung von Fetten hilft.
Ein Gallblasenkarzinom entsteht, wenn sich abnormale Zellen in der Schleimhaut der Gallenblase unkontrolliert vermehren. Risikofaktoren sind:
- Langjährige Gallensteine in Kombination mit chronischer Entzündung
- Strukturelle Anomalien der Gallenblase
- Wiederkehrende Infektionen der Gallenblase
- Zunehmendes Alter
Obwohl die meisten Personen mit Gallensteinen kein Karzinom entwickeln, gelten sie als Risikogruppe und sollten entsprechend überwacht werden — insbesondere bei unerklärlichen oder anhaltenden Beschwerden.
Air Chief Marshal Dr. Somchai Thanasitthichai, Direktor des National Cancer Institute, erläuterte, dass die Behandlung im Wesentlichen vom Stadium der Erkrankung abhängt.
Da die meisten Fälle in einem späten Stadium diagnostiziert werden, sind folgende Therapien häufig notwendig:
- Operation
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
Aufgrund der anatomischen Lage der Gallenblase, die an die Leber grenzt, kann sich das Karzinom in das umliegende Lebergewebe ausbreiten. In solchen Fällen kann eine partielle Leberresektion erforderlich sein. Die Therapieplanung erfolgt in der Regel durch ein interdisziplinäres Spezialistenteam.
In einigen Fällen wird ein frühes Gallblasenkarzinom zufällig während einer Gallenblasenentfernung festgestellt, die aus anderen Gründen durchgeführt wird. Bei frühzeitiger Entdeckung bietet die chirurgische Behandlung deutlich bessere Ergebnisse und eine erhöhte Heilungschance.
Gesundheitsexperten betonen die Bedeutung eines ausgewogenen Bewusstseins — Warnzeichen weder zu ignorieren noch sich unnötig zu beunruhigen.
Allgemeine Präventionsempfehlungen umfassen:
- Ein gesundes Körpergewicht halten
- Übergewicht vermeiden
- Regelmäßige Gesundheitschecks gemäß ärztlicher Empfehlung
- Eine medizinische Abklärung bei anhaltenden Beschwerden, insbesondere bei Gallensteinpatienten
Die Früherkennung bleibt der Schlüssel zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse und zur Senkung der Sterblichkeit durch das Gallblasenkarzinom.
Quelle:
Artikel in dieser Kategorie werden von unserem Redaktionsteam verfasst, um Sie über die neuesten Nachrichten aus dem Gesundheitswesen und Medizintourismus zu informieren.