
PM2,5-Feinstaubpartikel stellen erhebliche Risiken für die Hautgesundheit dar, indem sie Entzündungen auslösen und die vorzeitige Hautalterung beschleunigen. Gesundheitsexperten raten der Öffentlichkeit, Kratzen zu vermeiden, ordnungsgemäße Körperhygiene einzuhalten und ärztlichen Rat einzuholen, wenn ungewöhnliche Hautausschläge auftreten.
PM2.5-Feinstaubpartikel stellen erhebliche Risiken für die Hautgesundheit dar, da sie Entzündungen auslösen und vorzeitige Hautalterung beschleunigen. Gesundheitsexperten raten der Öffentlichkeit, Kratzen zu vermeiden, für eine angemessene Körperhygiene zu sorgen und im Falle von ungewöhnlichen Hautausschlägen medizinischen Rat einzuholen.
PM2.5-Partikel sind klein genug, um direkt über Haarfollikel und Poren in die Haut einzudringen und schädliche Chemikalien zu transportieren, die Hautzellen schädigen. Eine längere Exposition kann die normale Hautfunktion stören, Entzündungen fördern und die Hautalterung beschleunigen, was zu dunklen Flecken und Falten führt, ähnlich den Auswirkungen übermäßiger Sonnenexposition.
Dr. Akarathan Jitnuyanont, stellvertretender Generaldirektor des Department of Medical Services, erklärte, dass die Haut das primäre Organ des Körpers ist, das Umweltverschmutzung ausgesetzt ist, was sie besonders anfällig für luftgetragene Schadstoffe wie PM2.5 macht.
Forschungsergebnisse zeigen, dass PM2.5 direkt über Haar- und Schweißdrüsenöffnungen oder durch geschädigte Hautbarrieren, wie sie bei Personen mit atopischer Dermatitis oder anderen allergischen Hauterkrankungen vorkommen, in die Haut eindringen kann. Darüber hinaus können PM2.5-Partikel sich mit Chemikalien und Schwermetallen verbinden und sie in die Haut transportieren, wo sie Hautzellen schädigen und Schutz- und Reparaturmechanismen beeinträchtigen, was letztendlich entzündliche Reaktionen auslöst.
Dr. Weerawat Ukranon, Direktor des Instituts für Dermatologie, erklärte, dass eine langfristige Exposition gegenüber PM2.5 ein beitragender Faktor zur beschleunigten Hautalterung sei, neben ultravioletter Strahlung und Rauchen. Eine solche Exposition erhöht die hyperpigmentierung im Gesicht und vertieft Falten, insbesondere um die Nasolabialfalten.
PM2.5 beeinflusst die Haut sowohl auf kurze als auch auf lange Sicht und kann möglicherweise Juckreiz, Hautausschläge und Schübe verursachen - insbesondere bei Personen mit bereits bestehenden Hauterkrankungen wie Ekzemen oder allergischer Dermatitis. Eine Minimierung des direkten Hautkontakts mit PM2.5 ist daher unerlässlich.
Dr. Junjira Sawasdipong, Hautspezialistin am Institut für Dermatologie, ergänzte, dass PM2.5 nicht nur schädlich für das Atmungssystem, sondern auch eine "stille Bedrohung" für die Hautgesundheit sei. Feine Partikel können in die Haut eindringen und Entzündungen, Juckreiz und Verschlimmerung bestehender Hauterkrankungen verursachen.
Zum Schutz der Haut empfehlen Experten, direkte Exposition gegenüber PM2.5 so weit wie möglich zu vermeiden. Treten nach der Exposition Hautirritationen auf, sollten die Betroffenen Kratzen, Reibung und andere Formen der Reizung vermeiden, die die Symptome verschlimmern könnten. Milde Reinigungsmittel sollten zum Baden verwendet werden und regelmäßig Feuchtigkeitscremes aufgetragen werden. Antihistaminika können bei Bedarf helfen, Juckreiz zu lindern.
Die Anwendung von topischen Kortikosteroid-Medikamenten zur Behandlung von Hautentzündungen sollte nur unter Aufsicht eines Arztes oder Apothekers erfolgen. Sollten die Symptome sich verschlimmern oder anhalten, wird geraten, einen Dermatologen für eine angemessene Diagnose und Behandlung zu konsultieren.
Quelle: www.thaihealth.or.th
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