
Singapur — Singapur treibt den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen voran, indem lokal trainierte medizinische Foundation Models entwickelt werden, die darauf ausgelegt sind, die klinische Entscheidungsfindung zu verbessern und der wachsenden Belastung des Landes durch chronische Erkrankungen zu begegnen.
Singapur — Singapur treibt den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen voran, indem lokal trainierte medizinische Basismodelle entwickelt werden, die die klinische Entscheidungsfindung verbessern und die wachsende Belastung des Landes durch chronische Erkrankungen adressieren sollen.
Am Donnerstag erklärte Gesundheitsminister Ong Ye Kung, dass Singapur KI-Basismodelle an die lokalen Gesundheitsbedürfnisse anpasst, und zwar über die Singapore Medical Foundation Model Initiative (SIMFONI). Die Initiative konzentriert sich zunächst auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Augenerkrankungen und plant, KI-Tools in das elektronische Gesundheitsaktensystem (EHR) des Landes zu integrieren.
Laut dem Consortium for Clinical Research and Innovation, Singapore (CRIS), das die Initiative leitet, steht das Gesundheitssystem Singapurs unter wachsendem Druck durch eine alternde Bevölkerung, die zunehmende Prävalenz chronischer Erkrankungen und Engpässe im klinischen Personal.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben eine der bedeutendsten chronischen Gesundheitsbelastungen des Landes, während Augenerkrankungen weiterhin eine Hauptursache für Sehbeeinträchtigungen sind, insbesondere bei älteren Erwachsenen.
Die Initiative zielt darauf ab, eine zentrale Limitation bestehender KI-Modelle im Gesundheitswesen zu adressieren, von denen viele überwiegend mit Daten aus westlichen Populationen trainiert wurden. Dies kann ihre Genauigkeit und klinische Relevanz bei Anwendung auf Singapurs vielfältige asiatische Bevölkerung verringern.
Durch das Training von KI-Modellen mit lokalen klinischen Daten, medizinischen Praktiken und Gesundheitsleitlinien möchte Singapur die Präzision und Wirksamkeit der KI-gestützten Gesundheitsversorgung verbessern.
Die im Jahr 2025 gestartete Singapore Medical Foundation Model Initiative (SIMFONI) konzentriert sich auf die Entwicklung KI-gestützter klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme für die Primärversorgung.
Die kardiovaskuläre Komponente wird das Management chronischer Erkrankungen unterstützen, darunter:
Parallel dazu entwickelt die Initiative multimodale KI-Modelle zur Verbesserung der Diagnose und Behandlung häufiger Augenerkrankungen, darunter:
Singapur plant, diese KI-Basismodelle in sein nationales elektronisches Gesundheitsaktensystem zu integrieren, sodass Gesundheitsfachkräfte während der routinemäßigen Patientenversorgung auf KI-gestützte klinische Erkenntnisse zugreifen können.
Beamte sind der Ansicht, dass die Initiative dazu beitragen wird, die diagnostische Genauigkeit zu verbessern, die frühere Erkennung von Krankheiten zu unterstützen, das Management chronischer Erkrankungen zu optimieren und die Arbeitsbelastung von Gesundheitsfachkräften zu reduzieren, während gleichzeitig hohe Standards der Patientenversorgung aufrechterhalten werden.
Das Projekt spiegelt Singapurs umfassendere Strategie wider, künstliche Intelligenz zu nutzen, um ein widerstandsfähigeres, datengesteuertes Gesundheitssystem aufzubauen, das in der Lage ist, den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und der wachsenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen zu begegnen.
Quelle : Xinhua Thai News
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