
Bangkok, Thailand – Thailand verstärkt seine Bemühungen, Kinder und Jugendliche vor den wachsenden Risiken der digitalen Welt zu schützen, nachdem neue Daten gezeigt haben, dass 72,6 % der thailändischen Kinder im Alter von 0–2 Jahren mehr als eine Stunde pro Tag vor Bildschirmen verbringen. Dies wirft Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf ihre körperliche, kognitive und emotionale Entwicklung auf.
Bangkok, Thailand – Thailand verstärkt seine Bemühungen, Kinder und Jugendliche vor den wachsenden Risiken der digitalen Welt zu schützen, nachdem neue Daten gezeigt haben, dass 72,6 % der thailändischen Kinder im Alter von 0–2 Jahren täglich mehr als eine Stunde vor Bildschirmen verbringen, was Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf ihre körperliche, kognitive und emotionale Entwicklung aufwirft.
Bei der fünften Sitzung des Vorstands der Thai Health Promotion Foundation (ThaiHealth) für 2026 erklärte Vizepremierminister Songsak Thongsri, der als Vorsitzender der Stiftung fungiert, dass die Internetnutzung tief in der thailändischen Gesellschaft verankert sei. Etwa 93,1 % der thailändischen Bevölkerung nutzen inzwischen das Internet und verbringen im Durchschnitt täglich 7 Stunden und 54 Minuten online.

Die zunehmende Zeit, die Kinder und Jugendliche online verbringen, hat sie einer Reihe digitaler Risiken ausgesetzt, darunter Cybermobbing, sexuelle Ausbeutung im Internet, Glücksspiel sowie schädliche gesundheitsbezogene Inhalte und Werbung, wie etwa die Förderung von E-Zigaretten und anderen riskanten Verhaltensweisen.
“Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Online-Bedrohungen ist zu einer dringenden nationalen Priorität geworden,” sagte Herr Songsak. “Wir haben ThaiHealth beauftragt, Empfehlungen zur Reduzierung der Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen und zu entwickeln sowie zu prüfen, ob in Zukunft zusätzliche Vorschriften oder politische Maßnahmen erforderlich sein könnten.”

Dr. Pongthep Wongwatcharapaiboon, Chief Executive Officer von ThaiHealth, sagte, die Organisation untersuche derzeit die möglichen Auswirkungen von Regelungen zur Bildschirmzeit für Kinder und Jugendliche. Mehrere Länder haben bereits strengere Maßnahmen eingeführt. So hat Australien ein Gesetz erlassen, das Kindern unter 16 Jahren den Zugang zu Social-Media-Plattformen verbietet, mit Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen AUD (etwa 32 Millionen USD) für Plattformen, die das Alter der Nutzer nicht ausreichend überprüfen.
Zur Stärkung der digitalen Sicherheit hat ThaiHealth mit dem Ministerium für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DE) Thailands eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Gesetze und politische Mechanismen zu entwickeln, die Kinder in der Online-Umgebung besser schützen.
Die Partnerschaft umfasst die Überwachung von Online-Bedrohungen, die die öffentliche Gesundheit beeinträchtigen, die Entwicklung von Meldesystemen für illegale Websites sowie die Zusammenarbeit mit digitalen Plattformen, um schädliche Inhalte wie den Verkauf von E-Zigaretten und Websites für Online-Glücksspiel proaktiv zu blockieren.
ThaiHealth fördert außerdem den Aufbau eines landesweiten Netzwerks von „Digital Volunteers“ und unterstützt den positiven Einsatz von Technologie durch vier strategische Bereiche:
Gesundheitsexperten betonen, dass die Schaffung sicherer digitaler Umgebungen und die Förderung gesunder Bildschirmgewohnheiten von früh an entscheidend sind, um die Entwicklung und das langfristige Wohlbefinden von Kindern in einer zunehmend vernetzten Welt zu schützen.

Da digitale Technologien den Alltag weiterhin prägen, spiegeln Thailands jüngste Initiativen ein wachsendes Bewusstsein dafür wider, dass der Schutz von Kindern im Internet nicht nur eine Frage der öffentlichen Gesundheit ist, sondern auch eine Investition in die zukünftigen Generationen des Landes.
Quelle : Thai Health Promotion Foundation
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