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Thailands Department of Disease Control verstärkt die Überwachung des Severe Fever with Thrombocytopenia Syndrome (SFTS), einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung, nachdem im Land sechs kumulative Fälle gemeldet wurden.
Das thailändische Department of Disease Control (DDC) fordert eine verstärkte Überwachung des Severe Fever with Thrombocytopenia Syndrome (SFTS), einer potenziell schweren durch Zecken übertragenen Viruserkrankung, nachdem im Land sechs Fälle registriert wurden.
Am 13. September veröffentlichte die Abteilung für Epidemiologie des DDC Leitlinien zur Überwachung und Untersuchung von SFTS, das durch das Severe Fever with Thrombocytopenia Syndrome Virus (SFTSV) verursacht wird.
SFTSV ist ein RNA-Virus, das zur Gattung Bandavirus in der Familie Phenuiviridae gehört, wobei Zecken als wichtiger Vektor für die Übertragung dienen.
Die Inkubationszeit beträgt etwa 4 - 15 Tage, im Durchschnitt rund neun Tage.
Patienten mit SFTS entwickeln häufig plötzlich hohes Fieber, Thrombozytopenie (niedrige Thrombozytenzahl) und Leukopenie (niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen).
Bei einigen Patienten können schwere Komplikationen auftreten, darunter akute Nierenschädigung, Myokarditis, Meningitis oder Enzephalitis sowie Blutungen der Schleimhäute.
Laut der Abteilung für Epidemiologie variierten die gemeldeten Letalitätsraten bei SFTS erheblich und lagen bei etwa 2,7% bis 55,7%.
Die Krankheit wurde insbesondere in ostasiatischen Ländern berichtet, darunter China, Südkorea und Japan.
Thailand meldete seinen ersten SFTS-Fall im Jahr 2019, während der zuletzt gemeldete Fall im Juni 2025 auftrat, so das Department of Disease Control.
Im Land wurden insgesamt sechs Fälle registriert.
Die Fälle wurden in Bangkok, Phetchabun, Nakhon Pathom und Chachoengsao gemeldet.
Das Department of Disease Control hat nicht darauf hingewiesen, dass Thailand derzeit einen SFTS-Ausbruch erlebt. Die Gesundheitsbehörden verstärken jedoch die Überwachung, da die Bedingungen im Land die Erkennung weiterer Fälle begünstigen könnten.
Das DDC identifizierte mehrere Faktoren, die das Risiko von SFTS-Fällen in Thailand erhöhen könnten.
Dazu gehören Umweltbedingungen, die Zeckenpopulationen begünstigen, der Kontakt mit Haustieren, die Einfuhr von Tieren aus anderen Ländern sowie Reisen in Gebiete, in denen eine SFTS-Übertragung gemeldet wurde.
Diese Faktoren bedeuten, dass Thailand in Zukunft möglicherweise neue Fälle oder eine lokale Übertragung feststellen könnte.
Die Gesundheitsbehörden rufen daher die zuständigen Stellen dazu auf, die Krankheitsüberwachung, die Früherkennung, die Falluntersuchung sowie Präventions- und Kontrollmaßnahmen zu verstärken, um eine mögliche Übertragung einzudämmen und die künftigen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit zu verringern.
Die neuesten Leitlinien betonen die Bedeutung, das Bewusstsein für neu auftretende und durch Zecken übertragene Erkrankungen aufrechtzuerhalten, insbesondere da internationaler Reiseverkehr, Tierbewegungen und Umweltbedingungen die geografische Verbreitung von Infektionskrankheiten beeinflussen können.
Quelle : Department of Disease Control
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