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Thailands Department of Medical Services warnt davor, dass die Buerger-Krankheit stark mit Tabakkonsum verbunden ist und den Blutfluss zu Händen und Füßen einschränken kann, was chronische Wunden, Gewebeschäden und möglicherweise den Verlust von Gliedmaßen verursacht.
BANGKOK — Thailands Department of Medical Services hat vor der Buerger-Krankheit gewarnt, einer seltenen entzündlichen Gefäßerkrankung, die eng mit Tabakkonsum verbunden ist und den Blutfluss zu Händen und Füßen einschränken kann und in schweren Fällen zum Gewebetod und zum Verlust von Gliedmaßen führen kann.
Das Rajavithi Hospital, das dem Department of Medical Services untersteht, teilte mit, dass die Buerger-Krankheit, auch bekannt als Thromboangiitis obliterans (TAO), eine seltene entzündliche Erkrankung ist, die typischerweise kleine und mittelgroße Arterien und Venen in Armen und Beinen betrifft.
Die Erkrankung kann die Durchblutung der Extremitäten verringern. In fortgeschrittenen Fällen kann eine schwere Ischämie zu Gewebeschäden oder Gangrän führen, was potenziell zum Verlust von Fingern, Zehen oder anderen Teilen eines Gliedmaßes führen kann.
Dr. Sakarn Bunnag, stellvertretender Generaldirektor des Department of Medical Services, sagte, die Buerger-Krankheit sei eng mit Zigarettenrauchen und dem Gebrauch von Tabakprodukten verbunden, wobei die meisten Patienten eine Vorgeschichte mit Tabakexposition hätten.
Fortgesetzter Tabakkonsum ist mit einer Progression der Erkrankung und einer Verschlechterung der Ischämie in den betroffenen Gliedmaßen verbunden.
Patienten sollten daher eine medizinische Beurteilung und professionelle Unterstützung erhalten, um einen geeigneten Plan zur Rauchentwöhnung und Behandlung auf der Grundlage ihrer individuellen Situation zu entwickeln.
Dr. Jinda Rojanamatin, Direktorin des Rajavithi Hospital, sagte, frühe Symptome der Buerger-Krankheit könnten unspezifisch sein und von Person zu Person variieren.
Warnzeichen können Kältegefühl, Taubheit oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, Schmerzen beim Gehen oder bei der Nutzung der betroffenen Gliedmaße sowie Veränderungen der Farbe der Finger oder Zehen umfassen.
Wenn der Blutfluss stark eingeschränkt wird, können Patienten sogar in Ruhe Schmerzen verspüren. An den Fingern oder Zehen können sich auch Wunden oder Ulzera entwickeln, die langsam heilen und sich infizieren.
Eine frühzeitige medizinische Beurteilung ist daher wichtig.
Die Diagnose stützt sich in der Regel auf die medizinische Vorgeschichte und die Symptome des Patienten, die körperliche Untersuchung und die Gefäßdiagnostik, während Ärzte auch andere Erkrankungen ausschließen müssen, die ähnliche Symptome verursachen können.
Dr. Pongpol Sriphan, ein Gefäßchirurg am Rajavithi Hospital, sagte, die Buerger-Krankheit sei eine chronisch entzündliche und obstruktive Erkrankung der peripheren Blutgefäße, die die Blutversorgung der Gliedmaßen verringern könne.
Die Erkrankung kann Schmerzen, Taubheit und chronische Wunden verursachen. In schweren Fällen kann Gewebetod schließlich eine Amputation eines Fingers, eines Zehs oder einer Gliedmaße erforderlich machen.
Laut Rajavithi Hospital ist der wichtigste Teil der Behandlung der Buerger-Krankheit die vollständige Einstellung des Rauchens und aller Formen des Tabakkonsums.
Die Behandlung kann besonders schwierig sein, da die Erkrankung häufig kleine Blutgefäße in den Extremitäten betrifft, was konventionelle Revaskularisationsverfahren wie Bypass-Operationen oder Angioplastie bei einigen Patienten erschweren kann.
Das Rajavithi Hospital hob außerdem die auf Stammzellen basierende Therapie als einen neuen Ansatz hervor, der bei Patienten mit schwerer peripherer Ischämie untersucht wird, bei denen konventionelle vaskuläre Interventionen möglicherweise eingeschränkt sind.
Der Ansatz wird auf sein Potenzial hin untersucht, die Bildung neuer kleiner Blutgefäße zu fördern, ein Prozess, der als therapeutische Angiogenese bekannt ist, mit dem Ziel, die Durchblutung ischämischen Gewebes zu verbessern.
Mögliche klinische Ziele umfassen die Reduktion von Ruheschmerzen, die Unterstützung der Wundheilung und die Verringerung des Risikos eines Gliedmaßenverlusts.
Stammzellbasierte Ansätze bei der Buerger-Krankheit erfordern jedoch eine sorgfältige fachärztliche Beurteilung und sollten nicht als Ersatz für die vollständige Tabakentwöhnung angesehen werden. Ihre Eignung hängt vom individuellen Patienten ab und sollte unter enger Überwachung durch Gefäßspezialisten festgelegt werden.
Bei Menschen, die rauchen oder Tabak verwenden und anhaltende Kälte, Taubheit, Verfärbungen, Schmerzen oder nicht heilende Wunden an den Fingern oder Zehen entwickeln, kann eine frühzeitige medizinische Abklärung helfen, Gefäßprobleme zu erkennen, bevor schwere Gewebeschäden entstehen.
Quelle : Thai Health Promotion Foundation
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