
Das Institut für Dermatologie, Abteilung für Medizinische Dienste, hat sich zum Ziel gesetzt, das öffentliche Bewusstsein und Verständnis für Windpocken zu erhöhen – eine Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht wird, das gleiche Virus, das auch für Gürtelrose verantwortlich ist. Windpocken treten am häufigsten bei Kindern auf, insbesondere bei Kindern im Alter von 5–12 Jahren, gefolgt von Kindern im Alter von 1–4 Jahren, während Gürtelrose typischerweise bei Erwachsenen vorkommt.
Das Institut für Dermatologie, Abteilung für medizinische Dienste, hat das Ziel, das öffentliche Bewusstsein und Verständnis für Windpocken zu erhöhen, eine Krankheit, die durch das Varicella-zoster-Virus (VZV) verursacht wird – dasselbe Virus, das auch für Gürtelrose verantwortlich ist. Windpocken treten am häufigsten bei Kindern auf, insbesondere bei Kindern im Alter von 5–12 Jahren, gefolgt von Kindern im Alter von 1–4 Jahren, während Gürtelrose typischerweise bei Erwachsenen vorkommt.
Dr. med. Akarathan Jitnuyanont, stellvertretender Generaldirektor der Abteilung für medizinische Dienste, erklärte, dass Windpocken eine hochansteckende Krankheit sind. Die Übertragung erfolgt durch Husten, Niesen, engen Atemkontakt, direkten Kontakt oder das Teilen von persönlichen Gegenständen mit infizierten Personen, einschließlich solcher mit Windpocken oder Gürtelrose. Das Virus hat in der Regel eine Inkubationszeit von etwa 2–3 Wochen. Ausbrüche treten häufig in den späten Winter- bis frühen Sommermonaten (Januar bis April) auf.
Typische Symptome von Windpocken sind:
1. Die Erkrankung beginnt meist mit flachen, roten Hautausschlägen, die sich später zu mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen entwickeln. Diese Bläschen werden allmählich trüb und können Eiter ähneln, wobei sie sich über Gesicht, Rumpf, Rücken und im Mund ausbreiten.
2. Innerhalb von 2–3 Tagen beginnen die Bläschen zu verkrusten, und die Patienten können Halsschmerzen verspüren.
3. Kleine Kinder können leichtes Fieber, Müdigkeit und einen milden Appetitverlust entwickeln.
4. Erwachsene haben häufig hohes Fieber und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei Grippesymptomen.
5. Der Hautausschlag kann gleichzeitig mit dem Fieber oder einen Tag nach Fieberbeginn auftreten.
6. In manchen Fällen können sich Bläschen im Mund bilden, was zu Irritationen der Mundschleimhaut und der Zunge führt.
Es können auch Komplikationen auftreten, darunter:
1. Sekundäre bakterielle Hautinfektionen, die zur Eiterbildung und zu bleibenden Narben führen können.
2. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann sich das Virus auf innere Organe wie Lunge, Gehirn oder Leber ausbreiten.
3. Schwangere Frauen, die in den ersten 3–4 Monaten der Schwangerschaft an Windpocken erkranken, haben ein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen beim Fötus.
Dr. med. Weerawat Ukranun, Direktor des Instituts für Dermatologie, ergänzte wichtige Fakten zu Windpocken:
1. Nach der Genesung kann das Virus im Körper verbleiben und später als Gürtelrose wieder aktiv werden, insbesondere wenn das Immunsystem geschwächt ist.
2. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt etwa 24 Stunden vor Auftreten des Ausschlags und dauert bis zum Eintrocknen aller Bläschen an, in der Regel etwa 6–7 Tage. Patienten sollten während dieses Zeitraums Arbeit oder Schule meiden, um Ansteckungen zu verhindern.
3. Es gibt keine spezifischen Ernährungseinschränkungen im Zusammenhang mit Windpocken.
4. Eine Impfung ist derzeit verfügbar und wirksam zur Vorbeugung von Windpocken.
5. Kratzen oder Aufreißen der Bläschen kann zu bleibenden Narben führen.
Dr. med. Sutsarun Prunglumpoo vom Institut für Dermatologie gab folgende Behandlungsempfehlungen:
1. Bei milden Fällen können sich Patienten zu Hause erholen. Bei Fieber kann Paracetamol eingenommen werden. Aspirin darf nicht verwendet werden, da es zu schweren Komplikationen am Gehirn und an der Leber führen kann. Anti-Juckreiz-Medikamente, ausreichende Ruhe und reichlich Flüssigkeitszufuhr werden empfohlen.
2. Patienten sollten ärztliche Hilfe suchen, wenn sie hohes Fieber, großflächigen Ausschlag, sekundäre Infektionen, Atemnot, Krampfanfälle oder ungewöhnliche Benommenheit erfahren.
3. Schwere Fälle oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem, wie bei HIV, Krebs oder chronischen Erkrankungen, können schwerwiegendere Symptome und ausgedehnte Infektionen innerer Organe entwickeln. Diese Personen sollten unverzüglich einen Arzt konsultieren, um die Schwere der Erkrankung zu verringern.
Quelle : Thai Health Promotion Foundation
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