
Oslo — Das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) teilte am Mittwoch (17. Dezember) mit, dass sich die Grippe in diesem Winter schneller als gewöhnlich in Europa ausbreitet. Influenza A (H3N2), jetzt der vorherrschende Stamm, übt zusätzlichen Druck auf die Gesundheitssysteme mehrerer Länder aus.
Oslo — Das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) teilte am Mittwoch (17. Dez.) mit, dass sich die Grippe in diesem Winter schneller als gewöhnlich in Europa ausgebreitet hat. Influenza A (H3N2), der nun vorherrschende Stamm, belastet die Gesundheitssysteme in mehreren Ländern zusätzlich.
Die Organisation stellte fest, dass die Grippesaison in diesem Jahr etwa vier Wochen früher begann als in den vorherigen Saisons. Von 38 Ländern, die Daten meldeten, weisen mindestens 27 ein hohes oder sehr hohes Grippeübertragungsniveau auf. In Irland, Kirgisistan, Montenegro, Serbien, Slowenien und dem Vereinigten Königreich waren mehr als die Hälfte der auf grippeähnliche Krankheit getesteten Patienten positiv.
Hans Henri P. Kluge, Regionaldirektor der WHO für Europa, sagte, dass sich die Grippe zwar typischerweise jeden Winter wiederholt, das Muster in diesem Jahr jedoch etwas anders sei.
Kluge erklärte, dass die Influenza A (H3N2) Subklade K, eine neu entstehende Subklade, der Haupttreiber der aktuellen Infektionen sei. Es gibt jedoch derzeit keine Hinweise darauf, dass diese Subklade schwerwiegendere Erkrankungen verursacht. Die WHO berichtete, dass diese Subklade nun bis zu 90 Prozent aller laborbestätigten Influenzafälle in der Region ausmacht.
Die Organisation fügte hinzu, dass vorläufige Daten aus dem Vereinigten Königreich darauf hinweisen, dass der derzeitige saisonale Grippeimpfstoff hilft, das Risiko einer schweren Erkrankung durch Influenza A (H3N2) zu reduzieren, auch wenn er Infektionen möglicherweise nicht vollständig verhindert. Die Impfung bleibt die wichtigste vorbeugende Maßnahme, um schwere Erkrankungen zu vermeiden, insbesondere für Risikogruppen wie ältere Erwachsene, Menschen mit bestehenden Erkrankungen, schwangere Frauen, Kinder und Gesundheitsarbeiter, die auch zu den vorrangigen Gruppen gehören.
Die WHO erwartet, dass die Fallzahlen bis zum saisonalen Höhepunkt weiter steigen, der wahrscheinlich Ende Dezember oder Anfang Januar erreicht wird. Während sich die meisten Patienten von selbst erholen werden, wird Personen mit schweren Symptomen oder Vorerkrankungen geraten, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Quelle: www.xinhuathai.com
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