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Umfassende Serviceinformationen und Details
Die Kardiologische Interventionsklinik am Bangkok Hospital ist auf invasive, katheterbasierte Diagnostik und Behandlung einer Vielzahl von Herzkrankheiten spezialisiert. Diese Klinik konzentriert sich auf interventionelle kardiologische Verfahren, die weniger invasive Alternativen zur herkömmlichen Herzoperation bieten. Diese Verfahren können verschiedene kardiovaskuläre Erkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen aufgrund von koronarer Herzkrankheit, wirksam behandeln.
Während eines Herzkatheterverfahrens wird ein langer, dünner Schlauch, ein sogenannter Katheter, in eine Arterie oder Vene in der Leiste, am Hals oder am Arm eingeführt. Der Katheter wird sorgfältig durch die Blutgefäße bis zum Herzen geführt. Röntgenaufnahmen werden in Verbindung mit der Injektion eines röntgendichten Kontrastmittels verwendet, um Anomalien in den Blutgefäßen des Herzens sichtbar zu machen. Sobald die verengte Arterie identifiziert ist, wird ein mit einem Ballonkathater überzogener Stent aufgepumpt, um die Plaques gegen die Arterienwände zu drücken und den Stent zu erweitern (bekannt als Ballonangioplastie). Dieser Prozess beseitigt die Blockade und stellt den Blutfluss wieder her. Der Ballon wird dann entleert und entfernt, wobei der Stent im Körper verbleibt, um die Arterie offen zu halten. In einigen Fällen können zusätzliche medizinische Geräte verwendet werden, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern.
In Notfallsituationen werden die Behandlungspläne den Patienten und ihren Familien klar erklärt und besprochen. Schulungssitzungen für Patienten werden durchgeführt, um umfassende Informationen über alternative Behandlungsoptionen bereitzustellen, einschließlich ihrer Vorteile, Nachteile und der notwendigen Vorbereitungen vor und nach den Eingriffen.
Die interventionellen kardiologischen Verfahren bieten im Vergleich zu herkömmlichen Herzoperationen mehrere Vorteile. Diese Vorteile umfassen weniger Schmerzen, kürzere Krankenhausaufenthalte und schnellere Erholungszeiten. Zu den im Cardiac Intervention Clinic häufig durchgeführten interventionellen Verfahren gehören:
Perkutane Koronarintervention (PCI): Dieses Verfahren umfasst den Einsatz von Ballons und/oder Stents (Ballonangioplastie und Stentimplantation) zur Behandlung von Blockaden der Herzkranzgefäße, um den Blutfluss zum Herzen wiederherzustellen.
Fraktionelle Flussreserve (FFR): FFR ist ein leitungsdrahtgestütztes Verfahren, das den Blutdruck und -fluss durch bestimmte Teile der Koronararterie genau misst. Es hilft bei der Beurteilung der Schwere von Blockaden und leitet Behandlungsentscheidungen.
Rotablation: Die Rotablation ist ein Verfahren zur Entfernung von Plaque und verkalkten Ablagerungen von den Wänden verengter Koronararterien. Ein spezieller Katheter mit einer rotierenden Spitze wird verwendet, um die Plaque abzuschleifen und den Blutfluss freizugeben.
Intravasaler Ultraschall (IVUS): IVUS ist ein medizinischer Bildgebungstest, der einen speziell entwickelten Katheter mit einem miniaturisierten Ultraschallsonde verwendet. Es liefert detaillierte Bilder der Arterienwände, ermöglicht die genaue Erkennung von Blockaden oder Okklusionen und optimiert die Stentplatzierung während der PCI.
Ballonvalvuloplastik: Dieses Verfahren zielt darauf ab, steife (stenotische) Herzklappen ohne die Notwendigkeit einer Klappenreparatur oder eines -ersatzes zu öffnen. Ein Katheter wird durch ein Blutgefäß in der Leiste eingeführt und zum Herzen vorgeschoben, wo ein großer Ballon an der Katheterspitze aufgepumpt wird, um die Klappensegel zu öffnen. Sobald die Klappe geöffnet ist, wird der Ballon entleert und der Katheter entfernt.
Zusätzlich zu den kardiologischen Eingriffen bei Erwachsenen bietet die Kardiologische Interventionsklinik auch Eingriffe für angeborene Herzkrankheiten bei Kindern an. Diese Eingriffe umfassen das Schließen von Vorhofseptumdefekten (ASD) mit speziellen, durch Katheterisierung eingeführten Geräten und das Schließen des offenen Ductus arteriosus (PDA), einer Erkrankung, bei der sich der Ductus arteriosus nach der Geburt nicht schließt, durch Einführen von Kathetern. Die Klinik führt auch Katheterisierungen und perkutane Koronarinterventionen (PCI) mit Ballons und/oder Stents für nicht koronare Herzgefäße bei Fällen von peripherer Arterienerkrankung (PAD) durch.
Die Kardiologische Interventionsklinik am Bangkok Hospital kombiniert fortschrittliche Technologie, erfahrene interventionelle Kardiologen und einen patientenzentrierten Ansatz, um hochwertige Pflege für verschiedene Herzkrankheiten zu bieten. Ziel ist es, effektive Behandlungen mit minimaler Invasivität, verkürzter Erholungszeit und optimalen Ergebnissen für die Patienten zu gewährleisten.
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