Krebs: Eine stille Bedrohung, der man sich bewusst sein sollte

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit, und seine Inzidenz steigt jedes Jahr weiter an. Laut dem Nationalen Krebspräventions- und -kontrollplan (2018-2024) des Department of Medical Services, Ministry of Public Health, stellt Krebs eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit in jedem Land dar.
Krebsstatistiken in Thailand
- Über 140.000 neue Krebsfälle werden jedes Jahr diagnostiziert
- Mehr als 80.000 Todesfälle treten jährlich infolge von Krebs auf
(Quelle: Department of Medical Services, Ministry of Public Health, Thailand)

Ursachen von Krebs
Über 90% der Krebsfälle werden durch externe Faktoren verursacht, nicht nur durch genetische Veranlagung. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- Ernährungsgewohnheiten: Konsum von gegrilltem Fleisch, frittierten Speisen, fettreichen Lebensmitteln oder wiederholt ungesunder Ernährungsweise
- Rauchen: Erhöht das Risiko für Lungenkrebs, Mundhöhlenkrebs und andere Krebsarten
- Alkoholkonsum: Erhöht das Risiko für Leberkrebs und Ösophaguskarzinom
- Chronischer Stress: Beeinträchtigt das Immunsystem
- Strahlenexposition: Zum Beispiel UV-Strahlung oder häufige medizinische Bestrahlung
- Chemische Belastung: Toxine aus Pestiziden oder Industriechemikalien
- Infektionen: Hepatitis-B- und -C-Viren (Leberkrebs), HPV (Zervixkarzinom)
- Adipositas und Bewegungsmangel
- Unzureichender Verzehr von Obst und Gemüse
7 Warnzeichen für Krebs
1. Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder Blasenfunktion
2. Anhaltende Wunden, die nicht heilen
3. Ungewöhnliche Knoten oder Schwellungen am Körper
4. Schluckbeschwerden
5. Ungewöhnliche Blutungen oder Ausfluss
6. Veränderungen von Muttermalen oder Warzen
7. Anhaltender Husten oder Heiserkeit
Einige Krebsarten können symptomlos verlaufen
Bestimmte Krebsarten zeigen im Frühstadium möglicherweise keine Symptome. Krebsfrüherkennung ist die effektivste Methode, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen zu erhöhen.
Krebsarten, für die ein Screening möglich ist
- Brustkrebs (Mammographie)
- Kolorektales Karzinom (Koloskopie)
- Lungenkrebs (Low-dose CT-Scan)
- Zervixkarzinom (Pap-Test und HPV-DNA-Test)
Top 5 der häufigsten Krebsarten in Thailand
1. Leber- und Gallengangskarzinom
Kommt bei Männern bis zu dreimal häufiger vor als bei Frauen
Risikofaktoren: Hepatitis B und C, Alkoholkonsum, Aflatoxine, Verzehr von rohen Lebensmitteln
2. Brustkrebs
Häufig bei Frauen ab 40 Jahren, kann aber auch bei Männern auftreten
Risikofaktoren: Fettreiche Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel
3. Lungenkrebs
Über 85% der Fälle werden durch Rauchen verursacht
Risikofaktoren: Rauchen, Passivrauchen, Luftverschmutzung
4. Kolorektales Karzinom
Sehr häufig und eine der führenden Todesursachen
Risikofaktoren: Alter über 50 Jahre, familiäre Vorbelastung, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
5. Zervixkarzinom
Häufig bei Frauen im Alter von 30-70 Jahren
Risikofaktoren: HPV-Infektion, früher Sexualkontakt, Rauchen
Prävention von Krebs
- Vermeiden Sie Risikoverhalten wie Rauchen, Alkoholkonsum und verarbeitete Lebensmittel
- Ernähren Sie sich gesund mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten
- Regelmäßige körperliche Betätigung
- Gehen Sie regelmäßig zu Gesundheitschecks und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen
- Lassen Sie sich gegen HPV und Hepatitis B impfen
Quelle: Princsuvarnabhumi
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
PRINC Hospital Suvarnabhumi
Diesen Artikel teilen
Weitere Artikel
Entdecken Sie weitere Einblicke in Gesundheitsversorgung und Medizintourismus.

Bürokrankheit
Dies ist eine Gruppe von Symptomen, die durch wiederholte Arbeitsgewohnheiten über einen langen Zeitraum entstehen, insbesondere durch das Sitzen in einer unggeigneten Haltung am Computer, was die Muskeln und verschiedene Systeme des Körpers beeinflusst.

Akupunktur zur Behandlung von Depression
Mehr als 280 Millionen Menschen weltweit sind von dieser Erkrankung betroffen. Zu den häufigen Symptomen gehören anhaltende Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, geringe Energie, Interessenverlust, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und in einigen Fällen suizidale Gedanken.

Invasive Pneumokokken-Erkrankung (IPD)
Invasive Pneumokokken-Erkrankung (IPD) ist eine schwere bakterielle Infektion, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht wird. Dieses Bakterium befindet sich häufig in Nase und Rachen und kann sich ähnlich wie eine Erkältung von Mensch zu Mensch ausbreiten – durch Husten, Niesen oder Kontakt mit respiratorischen Sekreten.