Depression bei Kindern Ein stiller Gefahren, den Eltern kennen müssen

Heutzutage ist Depression nicht nur ein Problem bei Erwachsenen. Obwohl viele Menschen oft denken, dass Kinder keinen Stress oder keine Sorgen haben, wirken sie äußerlich fröhlich und lebhaft, doch innerlich können sie Gefühle von Traurigkeit, Einsamkeit oder Leere empfinden. Ursachen für Depressionen bei Kindern sind vielfältig, wie familiäre Probleme, schulischer Leistungsdruck oder Mobbing. Wenn diese nicht richtig behandelt werden, kann dies auf lange Sicht die Entwicklung und Lebensqualität eines Kindes beeinträchtigen.
Warum leiden Kinder an Depressionen?
Es gibt viele Faktoren, die dazu führen, dass Kinder an Depressionen leiden. Dazu zählen sowohl interne als auch externe Einflüsse, wie:
- Wenn Neurotransmitter aus dem Gleichgewicht geraten, kann dies die Stimmung, unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflussen.
- Vererbung: Wenn jemand in der Familie in der Vergangenheit an einer Depression gelitten hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder daran erkranken, erhöht.
- Familiäre Probleme, unangemessenes Erziehungsverhalten, Streit, Scheidung, körperlicher Missbrauch oder der Verlust eines geliebten Menschen.
- Probleme in der Schule, Mobbing, schlechte Noten oder der Druck der Eltern hinsichtlich der schulischen Leistungen.
- Soziale Probleme, fehlende Freunde, gesellschaftliche Ausgrenzung.
- Einige Medikamente wie Steroide, Antihypertensiva und sogar verschiedene Betäubungsmittel können zu Depressionen führen.
- Bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, die Symptome einer Depression verursachen können.
Symptome von Depressionen bei Kindern beobachten
- Körperliche Symptome: Kopfschmerzen, chronische Bauchschmerzen, häufige Erkrankungen, Gewichtsverlust, Schlaflosigkeit oder übermäßiges Schlafen
- Emotionale Symptome: Gefühl von Traurigkeit, Langeweile, Reizbarkeit oder leichte Weinerlichkeit.
- Gedankensymptome: Gefühl der Enttäuschung, Wertlosigkeit, Selbstvorwürfe und Suizidgedanken.
- Verhaltenssymptome: Zu wenig oder zu viel essen, keine Lust auf Aktivitäten, die früher Freude bereitet haben, Desinteresse am Lernen, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit sowie aggressives, oppositionelles Verhalten.
Wie man mit Depressionen bei Kindern umgeht
- Akzeptieren und Verstehen: Das wichtigste ist zunächst, anzuerkennen, dass Ihr Kind an psychischen Problemen leidet, und Verständnis für seine Gefühle zu zeigen. Machen Sie dem Kind keine Vorwürfe und verurteilen Sie es nicht.
- Fachärztlichen Rat einholen, mit einem Kinder- und Jugendpsychiater oder Psychologen sprechen, um Rat und angemessene Behandlung zu erhalten.
- Eine sichere Atmosphäre schaffen: Schaffen Sie ein warmes Familienumfeld, damit Kinder sich sicher fühlen und über alles sprechen können.
- Offene Kommunikation: Führen Sie regelmäßige Gespräche mit Ihrem Kind. Hören Sie aufmerksam auf die Gefühle Ihres Kindes.
- Gemeinsame Aktivitäten mit Ihrem Kind: Laden Sie Ihr Kind dazu ein, Aktivitäten zu machen, die ihm Spaß machen, wie Sport, Musizieren oder gemeinsame Unternehmungen als Familie, um ihm zu helfen, sich wohler und entspannter zu fühlen.
- Achten Sie auf die körperliche Gesundheit Ihres Kindes, helfen Sie ihm, genug Schlaf zu bekommen, gesund zu essen und sich regelmäßig zu bewegen.
- Beobachten Sie das Verhalten Ihres Kindes genau, denn Depressionen bei Kindern kann sich weniger deutlich zeigen als bei Erwachsenen, es gibt jedoch einige Anzeichen, die Eltern wahrnehmen können, um ihr Kind rechtzeitig zu verstehen und zu unterstützen.
Behandlung von Depressionen bei Kindern
Die Behandlung von Depressionen bei Kindern muss engmaschig und angemessen überwacht werden, denn wenn sie unbehandelt bleibt, kann sie die Gesundheit des Kindes negativ beeinflussen. Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Symptome und weiteren relevanten Faktoren.
- Einnahme von Antidepressiva: Bei schwerer Depression können Antidepressiva verabreicht werden, um das Gleichgewicht der Gehirnchemie wiederherzustellen und die Symptome zu verbessern.
- Psychotherapie, einschließlich Verhaltenstherapie, hilft Kindern, den Umgang mit Gedanken und Emotionen zu erlernen, ebenso wie Spieltherapie, bei der das Spiel als Medium zur Kommunikation und zum Ausdruck von Emotionen genutzt wird.
Quelle : Thonburi Bamrungmuang Hospital
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