Genetische Tests auf Krebsrisiko: Erbkrankheiten, die Sie frühzeitig kennen sollten Früherkennung, bessere Prävention

Krebs kann durch mehrere Faktoren verursacht werden. Die Hauptursachen stehen oft im Zusammenhang mit risikoreichen Lebensgewohnheiten, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Kontakt mit Toxinen im Alltag, übermäßiger Verzehr von rotem Fleisch und häufigem Konsum von gegrillten oder angebrannten Lebensmitteln. Eine weitere bedeutende Ursache ist jedoch die genetische Vererbung – Mutationen oder Gene, die von den Vorfahren weitergegeben wurden und das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen können. Obwohl das genetische Risiko möglicherweise nicht so bedeutend ist wie Lebensstilfaktoren, ermöglicht die frühzeitige Erkennung durch genetische Tests, dass Einzelpersonen vorbeugende Maßnahmen ergreifen und ihre Gesundheit besser managen können.
Wie können Sie herausfinden, ob Sie Gene tragen, die Ihr Krebsrisiko erhöhen?
Ein genetischer Test auf Krebsrisiko ist typischerweise in einem Premium-DNA-Test enthalten. Der Test ist einfach und nicht-invasiv und wird in der Regel durch die Entnahme einer Probe von der Mundschleimhaut (Wangenabstrich) durchgeführt. Die Ergebnisse liegen normalerweise innerhalb von etwa 4 Wochen vor und zeigen an, ob Sie genetische Marker tragen, die mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert sind.

Für welche Krebsarten kann ein genetischer Test das Risiko erkennen?
Ein genetischer Test kann das Risiko für die Entwicklung von bis zu 30 Krebsarten bewerten. Häufige Beispiele sind:
- Brustkrebs
- Ovarialkarzinom
- Leberkrebs
- Darmkrebs
- Magenkrebs
- Blasenkrebs
- Blutkrebserkrankungen (z. B. Leukämie)
- Nierenkrebs
Für wen ist ein genetischer Test auf Krebsrisiko sinnvoll?
Ein genetischer Test wird besonders Personen mit einer familiären Krebsbelastung empfohlen, da er bestimmt, ob krebsassoziierte Gene vererbt wurden.
Aber auch Menschen ohne bekannte familiäre Vorbelastung können ein genetisches Risiko tragen, da manche Familienmitglieder möglicherweise noch keine Symptome zeigen. Somit eignet sich ein genetischer Test für jeden, der seine persönliche Krebsrisikosituation verstehen möchte.
Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie krebsassoziierte Gene haben?
Das Vorhandensein von Genen, die mit Krebsrisiken assoziiert sind, bedeutet nicht, dass Sie definitiv an Krebs erkranken werden. Genetische Faktoren tragen zu maximal 30% des Risikos bei, während Lebensstilfaktoren bis zu 70% ausmachen.
Das Wissen über Ihr genetisches Risiko ermöglicht Ihnen, proaktive Schritte zu gehen, wie:
Vermeiden Sie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen Begrenzen Sie den Verzehr von rotem Fleisch und gegrillten sowie angebrannten Lebensmitteln Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Stressmanagement
Durch die Einführung gesünderer Gewohnheiten können Sie Ihr Risiko deutlich senken und helfen, Krebs künftig vorzubeugen.
Quelle: TRIA Medical Wellness Center
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
TRIA Medical Wellness Center
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