SFTS-Virus, eine von Zecken übertragene Krankheit, vor der man sich in Acht nehmen sollte

SFTS (Schweres Fieber mit Thrombozytopenie-Syndrom) Virus, eine durch Zecken übertragene Krankheit, vor der man sich in Acht nehmen sollte
Was ist SFTS Krankheit?
Die SFTS-Virusinfektion (Schweres Fieber mit Thrombozytopenie Syndrom) ist eine neu auftretende Erkrankung, verursacht durch Viren der Phlebovirus Gruppe. Sie wurde erstmals in China gemeldet und dann auch in Japan, Südkorea und einigen anderen asiatischen Ländern festgestellt. Derzeit steigt die Zahl der Infektionen. Diese Erkrankung kann schwere Zustände verursachen wie Thrombozytopenie, Leukopenie, Hepatitis, Nierenversagen und kann bei fehlender adäquater Behandlung tödlich verlaufen.
Übertragung der Krankheit
Das SFTS-Virus wird durch Zeckenbisse auf den Menschen übertragen, insbesondere durch Zeckenarten, die häufig bei Haustieren wie Hunden und Katzen vorkommen. Es kann auch durch Kontakt mit Blut oder Sekreten infizierter Tiere vom Tier auf den Menschen übertragen werden. In manchen Fällen kann es auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden, wenn direkter Kontakt mit dem Blut oder den Sekreten eines infizierten Patienten besteht.
Symptome von SFTS
In der Regel entwickeln Patienten die Symptome innerhalb von 1–2 Wochen nach einem Zeckenbiss. Leitsymptome sind:
๐ Plötzlicher hohes Fieber
๐ Müdigkeit, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
๐ Geschwollene Lymphknoten
๐ Niedrige Thrombozytenzahl, was zu leichter Blutungsneigung und Petechien auf der Haut führen kann
๐ In schweren Fällen können Hepatitis, Nierenversagen, neurologische Störungen und Schock auftreten.
Daten der Abteilung für Seuchenkontrolle zeigen, dass die Sterblichkeitsrate bei einer SFTS-Infektion bis zu ungefähr 10–30% betragen kann.
Risikogruppen, auf die besonders geachtet werden sollte
๐ Landwirte oder Personen, die auf Feldern, Wiesen oder im Wald arbeiten
๐ Menschen, die Tiere wie Rinder, Büffel, Hunde oder Katzen halten
๐ Personen, die in Gebieten mit hoher Zeckenpopulation leben
๐ Ältere Patienten und immungeschwächte Personen haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe bei einer Infektion
Diagnose und Behandlung
1. Ärzte erheben eine Anamnese bezüglich potenzieller Risikofaktoren und führen Blutuntersuchungen durch, bei denen sich niedrige Thrombozytenwerte, niedrige Leukozytenzahlen sowie abnorme Leber- und Nierenfunktionswerte zeigen können.
2. Die Bestätigung der Erkrankung erfolgt durch Labortests wie Real-time PCR.
3. Derzeit gibt es kein spezifisches antivirales Medikament für SFTS. Die Behandlung ist symptomatisch, zum Beispiel Flüssigkeitsgabe, Antipyretika, Komplikationsprophylaxe, Überwachung und Management von Thrombozytopenie oder abnormalen Blutungen, Therapie von Komplikationen wie Hepatitis, Nierenversagen oder Schock sowie Unterstützung der Vitalfunktionen.

Wie kann man SFTS verhindern?
Da es keinen Impfstoff gegen diese Erkrankung gibt, ist Prävention am wichtigsten, dazu gehören:
๐ Vermeiden Sie Gebiete mit hoher Zeckenpopulation
๐ Tragen Sie vollständig bedeckende Kleidung bei der Arbeit im Freien oder auf Feldern
๐ Verwenden Sie Zeckenabwehrmittel oder Insektizide
๐ Kontrollieren Sie nach Aktivitäten im Freien Ihren Körper und duschen Sie anschließend. Sollten Zecken gefunden werden, entfernen Sie diese sofort
๐ Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut oder Sekreten von Haustieren oder Patienten mit verdächtigen Symptomen
SFTS-Viruskrankheit (Schweres Fieber mit Thrombozytopenie-Syndrom) ist eine schwere durch Zecken übertragene Infektionskrankheit mit hoher Sterblichkeit. Die Kenntnis über diese Erkrankung und deren Prävention kann das Risiko senken. Wenn Sie nach einem Zeckenbiss oder nach Tierkontakt hohes Fieber, Müdigkeit oder ungewöhnliche Blutungszeichen entwickeln, sollten Sie umgehend einen Arzt zur richtigen Diagnose und Behandlung aufsuchen.
Quelle : PHAYATHAI 2 Hospital
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
Unabhängiger Autor
Diesen Artikel teilen
Weitere Artikel
Entdecken Sie weitere Einblicke in Gesundheitsversorgung und Medizintourismus.

Invasive Pneumokokken-Erkrankung (IPD)
Invasive Pneumokokken-Erkrankung (IPD) ist eine schwere bakterielle Infektion, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht wird. Dieses Bakterium befindet sich häufig in Nase und Rachen und kann sich ähnlich wie eine Erkältung von Mensch zu Mensch ausbreiten – durch Husten, Niesen oder Kontakt mit respiratorischen Sekreten.

Das Geheimnis der Hormone für Jugendlichkeit entschlüsseln
Mit zunehmendem Alter bemerken viele Menschen, dass ihr Körper sich verändert hat. Die einst strahlende Haut kann trocken und weniger elastisch werden. Das Energieniveau sinkt, Müdigkeit tritt leichter auf, der Schlaf wird weniger erholsam, und die Stimmung fühlt sich vielleicht nicht mehr so lebendig an wie früher. Diese Veränderungen sind normal, besonders für Menschen im Alter von 40 bis 60 Jahren.

Wie viel sexuelles Verlangen ist notwendig, um von einer Sexsucht zu sprechen?
Obwohl Sex ein natürlicher Bestandteil des Menschseins ist, kann eine obsessive Haltung zum Sex, die zu exzessivem Verhalten führt, als „Sexsucht“ bezeichnet werden. Ist Ihre sexuelle Vorliebe also als diese Störung anzusehen? Wie häufig oder wie intensiv muss die sexuelle Begierde sein, damit sie als Sexsucht gilt?