Die letzten Momente des Lebens

Symptome am Lebensende umfassen körperliche Veränderungen, während der Körper allmählich seine Funktionen einstellt. Es beginnt mit Müdigkeit, Schläfrigkeit, vermindertem Essen, abnormaler Atmung, kalten Händen und Füßen, dunkler verfärbter Haut und vermindertem Bewusstsein. Es kann Verwirrtheit, Delirium geben, und das Gehör ist der letzte Sinn, der erhalten bleibt. Die Pflege konzentriert sich auf Komfort, darauf, den Patienten nicht zu stören, und auf emotionale Wärme.
Beobachtbare körperliche Symptome
- Verminderte Körperfunktionen, extreme Müdigkeit, Schläfrigkeit, ständiges Schlafen und verminderte Bewegungen.
- Kreislaufsystem: kältere Hände und Füße, die Haut kann dunkler oder marmoriert werden (violett-dunkel).
- Atmung: Die Atmung kann flacher, langsamer oder in Zyklen erfolgen (schwache Atmung, dann kurzzeitiges Aussetzen). Es gibt viel Schleim.
- Essen und Trinken: Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden, deutlich verminderte Wasseraufnahme. Man sollte sie nicht drängen, zu viel zu essen.
- Mund und Augen: trockener Mund, trockene Augen, und die Augen schließen sich möglicherweise nicht vollständig.
- Ausscheidung: Es kann zu abnormalem Wasserlassen oder Stuhlgang kommen.
Vitalzeichen, niedriger Blutdruck, schwächerer Puls.
Neurologische und psychische Symptome
- Bewusstsein: vermindertes Bewusstsein, Verwirrtheit, Unruhe, Delirium oder Halluzinationen (Terminales Delirium).
- Empfindungen: manchmal kann es vor dem schnellen Abbau zu einem letzten Energieschub kommen.
- Gehör: Das Gehör ist der letzte verbleibende Sinn.
Pflege in den letzten Stadien
- Fokus auf Komfort, den Patienten bequem lagern, nur bei Bedarf umbetten und Mund sowie Haut sauber halten.
- Berührung: sanft berühren, umarmen, streicheln und in normalem Ton sprechen, damit der Patient sich nicht allein fühlt.
- Störungen reduzieren, keine aggressiven Behandlungen erforderlich, Störungen wie Wecken oder unnötige Katheterisierung vermeiden.
- Auf Gefühle hören, dem Patienten Gelegenheit geben, Gefühle auszudrücken (falls er noch kommunizieren kann) oder unausgesprochene Angelegenheiten anhören.
Diese Veränderungen sind ein natürlicher Prozess des allmählichen körperlichen Abbaus. Das Verständnis dieser Symptome hilft Angehörigen und Pflegekräften, eine angemessene Pflege zu leisten und dem Patienten zu helfen, möglichst friedlich zu sterben.
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