Behandlung der diabetischen Retinopathie

Behandlung der diabetischen Retinopathie
Patienten mit Diabetes haben häufig Komplikationen in verschiedenen Körperteilen, wie Herzkrankheiten, Nierenversagen, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, chronische Wunden und insbesondere die diabetische Retinopathie, die zu den Hauptursachen für Sehverlust im Land zählt.
Warum betrifft Diabetes die Netzhaut?
Die diabetische Retinopathie tritt auf, wenn die Blutzuckerwerte von Diabetespatienten abnormal hoch werden, was Nebenwirkungen auf die Netzhaut verursacht. Diese Erkrankung kann sich bei 30-40 % der Diabetespatienten entwickeln. Ein höheres Risiko besteht bei Personen, die schon lange an Diabetes leiden, ohne regelmäßige Untersuchungen auf diabetische Retinopathie vornehmen zu lassen, sowie bei Patienten mit hohem Blutzucker, Bluthochdruck oder hohen Cholesterinwerten. Dabei treten Veränderungen in den Kapillaren im gesamten Körper auf, einschließlich Veränderungen der Blutgefäßwände der Netzhaut.
Symptome der diabetischen Retinopathie und ihre Risiken
In den frühen Stadien weist die diabetische Retinopathie möglicherweise keine signifikanten Symptome auf, sodass es für die Patienten schwierig ist, die Erkrankung zu bemerken. Bleibt sie jedoch unbehandelt, können sich Proteine, Blutzellen, Lymphflüssigkeit und Fette in der Netzhaut ansammeln, was zu Sehstörungen, verschwommenem Sehen und einer Schwellung der Netzhaut (diabetisches Makulaödem) führt. Länger unbehandelte Zustände können zur Neubildung von Blutgefäßen (Neovaskularisation), Blutungen, einer Trübung des Glaskörpers, Netzhautablösung und letztlich zur Erblindung führen.
Vorbeugung der diabetischen Retinopathie
Die beste Präventionsstrategie für Diabetespatienten ist es, den Blutzuckerspiegel unter 110 mg/dl zu halten. Bei Patienten mit weiteren Grunderkrankungen wie Bluthochdruck ist es wichtig, den Blutdruck auf normale Werte (unter 140/90 mmHg) zu kontrollieren. Regelmäßige gesunde Ernährung, konsequente Bewegung und jährliche Augenuntersuchungen sind entscheidend. Patienten sollten umgehend einen Augenarzt aufsuchen, wenn sie verschwommenes Sehen, schwebende schwarze Flecken oder Lichtblitze bemerken. Das Einhalten von Behandlungsplänen und Folgeterminen ist unerlässlich.
Laserbehandlung bei diabetischer Retinopathie
Die panretinale Laserphotokoagulation ist eine Behandlungsoption, bei der Laserlicht verwendet wird, um undichte Blutgefäße in der Netzhaut zu verschließen. Diese Methode kann dazu führen, dass sich abnormale Blutgefäße zurückbilden, die Schwellung der Netzhaut vermindert und weitere Blutungen verhindert werden, wodurch die Sehschärfe verbessert wird. Zu den Nebenwirkungen können ein eingeschränktes Gesichtsfeld und eine reduzierte Nachtsicht gehören, aber die Vorteile überwiegen in der Regel die Risiken. Der Laser-Eingriff ist unkompliziert.
Die Laserbehandlung hilft, das Austreten von Flüssigkeiten zu verlangsamen oder zu stoppen, abnormale Blutgefäße einzuschränken und die Schwellung der Netzhaut zu reduzieren. Die Patienten erhalten vor dem Eingriff pupillenerweiternde und betäubende Augentropfen, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Nach der Behandlung können Patienten ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen nach Hause zurückkehren und sich wie gewohnt das Gesicht waschen.

Laufende Betreuung von Patienten mit diabetischer Retinopathie
Alle Diabetespatienten sollten sich jährlich von einem Augenarzt auf eine diabetische Retinopathie untersuchen lassen, auch wenn keine ungewöhnlichen Symptome vorliegen. Zusätzlich zur Laserbehandlung können Ärzte leichtere Fälle durch Kontrolle der Diabeteserkrankung und der Blutzuckerwerte behandeln, da dies die einfachste Behandlungsphase ist. Bei Patienten mit Erblindungsgefahr sind Injektionen ins Auge inzwischen ein Standardtherapieverfahren geworden. Dieses Vorgehen reduziert die Schwellung im betroffenen Bereich rasch und führt zu einer schnelleren Wiederherstellung des Sehvermögens. In Fällen von chronischer Glaskörperblutung, Bildung einer Netzhautmembran oder Netzhautablösung können chirurgische Optionen erforderlich sein.
Quelle : PHAYATHAI Phaholyothin Hospital
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