
Kinshasa – Gesundheitsbehörden in der Demokratischen Republik Kongo berichteten, dass die bestätigten Ebola-Fälle auf 689 angestiegen sind, darunter 139 Todesfälle, während das Land weiterhin auf einen Ausbruch reagiert, der durch den Bundibugyo-Stamm des Virus verursacht wird.
Kinshasa – Gesundheitsbehörden in der Demokratischen Republik Kongo berichteten, dass die bestätigten Ebola-Fälle auf 689 gestiegen sind, darunter 139 Todesfälle, während das Land weiterhin auf einen Ausbruch reagiert, der durch den Bundibugyo-Stamm des Virus verursacht wird.
Am 11. Juni bestätigten die Behörden 17 neue Fälle und 5 weitere Todesfälle, die alle in der Provinz Ituri im Osten der DR Kongo gemeldet wurden.
Der Ausbruch hat inzwischen 29 Gesundheitszonen in drei östlichen Provinzen betroffen: Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu. Die Behörden meldeten außerdem 168 Verdachtsfälle, darunter 64 Verdachtstodesfälle.
Die Reaktion steht weiterhin vor mehreren Herausforderungen, darunter begrenzte Kooperation bei der Entnahme von Proben von verstorbenen Patienten, unzureichende Kapazitäten in Ebola-Behandlungszentren, Engpässe bei Hilfsgütern zur Infektionsprävention und -kontrolle in Nord-Kivu, schwache Meldung von Alarmen in den betroffenen Provinzen sowie eine Finanzierungslücke von 21,5 Millionen US-Dollar.
Ein Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks stellte außerdem fest, dass in einem Lager für Binnenvertriebene in der Provinz Ituri zwei Ebola-bedingte Todesfälle festgestellt wurden.
DR Kongo erklärte den aktuellen Ebola-Ausbruch am 15. Mai und markierte damit den 17. Ebola-Ausbruch des Landes, seit das Virus erstmals 1976 identifiziert wurde.
Quelle : XinHuaThai News
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