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Umfassende Serviceinformationen und Details
Chronischer Bauchschmerz (CAP) bezeichnet Schmerzen im Bauchraum, die mindestens 3–6 Monate andauern. Die Schmerzen können kontinuierlich oder intermittierend auftreten. Diese Erkrankung kann viele Ursachen haben, einschließlich des Gastrointestinaltrakts, des Urogenitalsystems, des Nervensystems oder sogar der Bauchwandmuskulatur selbst. Da die Ursachen vielfältig sind, ist eine präzise Diagnose für eine effektive Behandlung unerlässlich.
Ulcuskrankheit: Durch Magensäure verursachte Geschwüre, typisch ist brennender epigastrischer Schmerz, oft verstärkt auf nüchternen Magen.
Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD): Sodbrennen, Oberbauchbeschwerden und Säurerückfluss.
Reizdarmsyndrom (IBS): Krampfartige Bauchschmerzen in Verbindung mit Stuhlgangsveränderungen.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED): Dazu gehören M. Crohn und Colitis ulcerosa, die chronische Bauchschmerzen, anhaltende Diarrhoe und Gewichtsverlust verursachen.
Gallensteine: Schmerzen im rechten Oberbauch, besonders nach fettreichen Mahlzeiten.
Abdominales Kutanes Nervenkompressionssyndrom (ACNES): Einklemmung von Nerven in der Bauchwand, verursacht lokalisierten, stechenden oder brennenden Schmerz.
Myofasziales Schmerzsyndrom: Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur mit ausstrahlenden Schmerzmustern.
Neuropathischer Schmerz: Aufgrund von Nervenverletzung oder -dysfunktion, z.B. nach Bauchoperationen oder bei diabetischer Neuropathie.
Nierensteine: Starke kolikartige Schmerzen in der Flanke oder seitlichen Bauchregion, ggf. ausstrahlend in die Leiste.
Harnwegsinfektion (UTI): Suprapubischer oder Unterbauchschmerz mit Dysurie.
Interstitielle Zystitis: Chronischer, blasenbezogener Becken- oder Unterbauchschmerz, oft schlimmer beim Wasserlassen.
Pyelonephritis: Infektion des oberen Harntrakts mit Flankenschmerz, Fieber und Schüttelfrost.
Endometriose: Bei Frauen, verursacht chronische Becken-/Unterbauchschmerzen und starke Menstruationsschmerzen.
Hernie: Schmerzen durch Vorwölbung und Einklemmung von Bauchinhalt.
Intraabdominelle Tumoren: Wie Pankreas-, Magen- oder Ovarialkarzinom.
Die Diagnose erfordert eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung und geeignete Untersuchungen, unter anderem:
Blutuntersuchungen: Zum Nachweis von Entzündungen, Infektionen oder Anämie.
Abdomensonographie: Zum Nachweis von Gallensteinen, Nierensteinen und zur Organbeurteilung.
CT / MRT: Zur detaillierten Beurteilung intraabdomineller Pathologien.
Endoskopie / Koloskopie: Zur Beurteilung von Ulcuskrankheit, CED oder anderen Schleimhauterkrankungen.
Urinanalyse: Zum Nachweis von Infektionen oder Steinen.
Diagnostischer Nervenblock: Lokale Anästhesieinjektion zur Bestätigung nervenbedingter Schmerzursachen.
Magensafthemmung: PPI oder H2-Blocker bei Ulcera und GERD.
Analgetika / NSAR: Gegen entzündliche Schmerzen (mit Vorsicht angewendet).
Spasmolytika: Bei krampfartigen Beschwerden im Rahmen des IBS.
Neuropathische Schmerzmittel: Gabapentin, Pregabalin, Mirogabalin.
Antidepressiva: TCA oder Duloxetin zur Modulation chronischer neuropathischer Schmerzen.
Antibiotika: Bei Harnwegsinfektionen oder anderen bakteriellen Ursachen.
Kräftigungsübungen für die Rumpf- und Bauchmuskulatur.
Myofasziale Release-Techniken bei Triggerpunkt-Schmerzen.
Atemübungen, Yoga und Stressreduktion zur Verminderung der Schmerzverstärkung.
Triggerpunktinjektionen: Lokalanästhetikum oder Steroid in schmerzhafte Muskelknötchen.
Nervenblockaden: Bei ACNES oder neuropathischem Bauchschmerz.
Radiofrequenzablation (RFA): Einsatz von Radiofrequenzenergie zur Unterbrechung schmerzleitender Nerven für langanhaltende Linderung.
Botulinumtoxin-Injektionen: Bei chronischem, muskelspasmusbedingtem Schmerz.
Die wirksamste Behandlung des chronischen Bauchschmerzes besteht darin, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren und zu behandeln, anstatt nur vorübergehende Linderung der Symptome zu bieten. Wenn der Schmerz nicht auf die Ersttherapie anspricht, ist die Konsultation eines Facharztes für eine gezielte Diagnostik und Therapie unerlässlich.
Wir bieten eine umfassende Versorgung bei chronischem Bauchschmerz, unter anderem:
Gezielte Nerveninjektionen zur Schmerzlinderung
Spinal Cord Stimulator (SCS)-Therapie
Implantation von spinalen Elektro-Stimulationssystemen
Radiofrequenzwärmetherapie zur gezielten Behandlung schmerzleitender Nerven
Unser Ziel ist eine präzise Diagnostik, individuelle Therapie und dauerhafte Linderung—damit Sie mit mehr Komfort und Selbstvertrauen in den Alltag zurückkehren können.
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Sapiens Krankenhaus
Bangkok, Thailand

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