Dengue-Fieber: Eine gefährliche Krankheit in der Nähe des eigenen Zuhauses, vermeidbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird

Das Dengue-Fieber ist eine virale Infektionskrankheit, die in Thailand häufig vorkommt, insbesondere während der Regenzeit, wenn sich Mücken besonders effektiv vermehren. Diese Krankheit kann Menschen jeden Alters betreffen, und wenn sie nicht richtig behandelt wird, kann sie zu schweren Komplikationen und sogar zum Tod führen. Das Bewusstsein für die Symptome, Ursachen und Präventionsmethoden ist entscheidend, um den Schweregrad der Erkrankung zu verringern.
Was verursacht Dengue-Fieber?
Das Dengue-Fieber wird durch das Dengue-Virus verursacht, das in 4 Typen vorkommt. Es wird durch Stiche infizierter Aedes-Mücken auf den Menschen übertragen, die tagsüber, insbesondere rund um Wohnhäuser, Schulen und Arbeitsplätze, am aktivsten sind. Menschen, die bereits einmal an Dengue-Fieber erkrankt waren, können erneut infiziert werden; eine erneute Ansteckung kann schwerer verlaufen als die erste.
Symptome des Dengue-Fiebers...!!
- Plötzlich hohes Fieber von 39-40°C, das 2-7 Tage anhält und nach Einnahme von fiebersenkenden Medikamenten nicht absinkt
- Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Schmerzen in der Augenhöhle, in manchen Fällen auch Krampfanfälle, insbesondere bei Kindern mit Krampfanfällen in der Vorgeschichte
- Kopfschmerzen, Schmerzen in der Augenhöhle
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen
- Rötlicher Ausschlag am Körper, an Armen oder Beinen
- In manchen Fällen können schwere Symptome auftreten, wie leichte Blutungen (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten), starke Bauchschmerzen, exzessives Erbrechen, kalte Hände und Füße, Benommenheit und Erschöpfung. Dies kann auf einen Schock durch das Dengue-Fieber hinweisen. Es ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Symptome des Dengue-Fiebers Die Symptome beim ersten Auftreten des Dengue-Fiebers sind in der Regel nicht sehr schwerwiegend, aber beim zweiten Auftreten kann es zu einem deutlich schwereren Verlauf mit Blutungen und Schock kommen. Die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren ist eine Herausforderung, da sie schwer von allgemeinen Fiebersymptomen zu unterscheiden ist. Blutuntersuchungen sind zur Bestätigung erforderlich. Ist der Patient jedoch erst 1-2 Tage erkrankt, kann der Bluttest das Virus möglicherweise nicht nachweisen. In der Regel dauert dies 3-4 Tage, abhängig von individuellen Faktoren.
Diagnose und Behandlung..!!
Ärzte diagnostizieren Dengue-Fieber anhand der Symptome, der Krankengeschichte und Blutuntersuchungen. Es gibt derzeit kein Medikament, das das Dengue-Virus direkt abtöten kann. Die Behandlung ist überwiegend unterstützend und zielt darauf ab, den Schweregrad zu vermindern und Komplikationen im Verlauf der Erkrankung zu verhindern. Die Behandlung ist daher symptomatisch, wie zum Beispiel
- Geeignete Flüssigkeitszufuhr
- Überwachung auf Komplikationen
- Vermeidung bestimmter Medikamente: Wie Aspirin oder Schmerzmittel, die die Blutgerinnung beeinflussen.
Dengue-Fieber vorbeugen...!!
- Stärkung der Immunität durch die Verabreichung des Dengue-Fieber-Impfstoffs in 3 Dosen für Kinder über 9 Jahre, die bereits an Dengue-Fieber erkrankt waren, um die Schwere der Erkrankung zu verringern.
- Mückenstiche vermeiden, indem schützende Kleidung getragen, verschiedene Mückenschutzmittel verwendet oder engmaschige Moskitonetze im Schlafzimmer angebracht werden.
- Mückenbrutstätten im und um das Haus beseitigen, indem Behälter mit stehendem Wasser abgedeckt werden, um eine Eiablage zu verhindern. Wasser in offenen Behältern wie Blumenvasen wöchentlich wechseln. Fische in Wasserbehälter setzen, damit sie Mückenlarven fressen. Die Umgebung rund ums Haus sauber halten und Gegenstände entfernen, in denen sich Wasser ansammeln könnte, wie alte Flaschen und Dosen.
- Zusammenarbeit Pflege von Sauberkeit in Haushalten, Schulen und Gemeinden.
Derzeit gibt es kein Medikament, das das Dengue-Virus eliminieren kann. Daher ist die beste Vorbereitung auf die Krankheit Prävention und angemessene Behandlung. Während der Dengue-Saison sollten Eltern bei Kindern mit mehreren Tagen anhaltendem hohen Fieber aufmerksam sein und frühzeitig einen Arzt aufsuchen, um eine passende Diagnose zu erhalten. Wird zu lange mit dem Arztbesuch gewartet, kann das Kind einen Schock erleiden und es besteht Lebensgefahr.
Quelle : Phitsanuvej Phichit Hospital
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
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