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Verstehen von HPV und wie man es richtig vorbeugt

RRuampat Chachoengsao Hospitalon March 14, 20263 Min. Lesezeit
Verstehen von HPV und wie man es richtig vorbeugt

 

HPV verstehen und wie man sich richtig davor schützt

 

HPV (Humanes Papillomavirus) ist ein Virus, das durch sexuellen Kontakt übertragen wird und eine Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs ist. In Thailand ist Gebärmutterhalskrebs der fünfthäufigste Krebs bei Frauen, mit mehr als 5.000 neuen Fällen pro Jahr und durchschnittlich sechs Todesfällen pro Tag.

HPV ist besonders besorgniserregend, da die meisten Infektionen im Frühstadium keine Symptome zeigen und bestimmte Stämme zelluläre Veränderungen verursachen können, die sich letztlich zu Krebs entwickeln können.

 

Über 90% der HPV-Infektionen stehen in Zusammenhang mit sexueller Aktivität

 

๐ Mehr als 90% der HPV-Infektionen entstehen durch sexuellen Kontakt. Das Virus verbreitet sich durch Haut-zu-Haut-Kontakt im Genitalbereich und dringt häufig durch mikroskopisch kleine Hautverletzungen, die leicht beim Geschlechtsverkehr auftreten können, in den Körper ein. Es gibt den weitverbreiteten Glauben, dass man HPV durch öffentliche Toiletten oder gemeinsam genutzte Gegenstände bekommen kann, aber in Wirklichkeit ist das Risiko von diesen Quellen extrem gering, da hierbei selten direkter Kontakt mit Bereichen stattfindet, in denen das Virus in den Körper eindringt. Eine der Hauptsorgen ist, dass eine HPV-Infektion häufig keine erkennbaren Symptome verursacht, was bedeutet, dass Personen das Virus über Jahre unbemerkt in sich tragen können. Deshalb ist regelmäßiges Screening unerlässlich, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich zu Genitalwarzen oder Gebärmutterhalskrebs entwickeln.

 

Eine HPV-Infektion oder abnormale Zellen bedeuten nicht zwangsläufig Krebs

 

๐ Screenings sind darauf ausgerichtet, Risikopersonen zu identifizieren, nicht Krebs unmittelbar zu diagnostizieren.

๐ Wenn ein HPV-Test auffällig ist, weist dies darauf hin, dass zelluläre Veränderungen vorliegen könnten, die überwacht oder weiter abgeklärt werden müssen. Ein Arzt kann Folgeuntersuchungen, eine Wiederholung des Screenings oder eine Kolposkopie (eine detaillierte Untersuchung des Gebärmutterhalses) empfehlen. In den meisten Fällen wird kein Krebs gefunden und abnormale Zellen normalisieren sich häufig wieder, sobald das Immunsystem die HPV-Infektion beseitigt hat.

 

Schützen Sie sich frühzeitig mit der HPV-Impfung – je früher, desto besser

 

๐ Die HPV-Impfung hilft, vor den Virus-Stämmen zu schützen, die Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen verursachen. Je früher die Impfung erfolgt, desto wirksamer ist sie.

๐ Alter 9-14 Jahre: Empfohlen zwei Dosen, da die Immunantwort am stärksten ist und die meisten Personen noch nicht mit HPV in Kontakt gekommen sind.

๐ Alter 15-46 Jahre: Die Impfung ist weiterhin sinnvoll, erfordert jedoch meist drei Dosen; die Wirksamkeit kann bei vorherigem Kontakt etwas reduziert sein.

 

Auch Männer können die HPV-Impfung erhalten, was das Infektions- und Übertragungsrisiko reduziert.

Die Impfung hat eine sehr gute Sicherheitsbilanz mit minimalen Nebenwirkungen. Die häufigste Reaktion ist eine leichte Schmerzen an der Injektionsstelle.

Dennoch sollten Frauen auch nach der Impfung weiterhin regelmäßig zur Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung gehen, da die Impfung bestehende Infektionen nicht behandelt und nicht alle HPV-Typen abdeckt.

 

Gesunde Gewohnheiten zur Risikoreduktion

 

Sie können Ihr Risiko für eine HPV-Infektion durch gesunde Maßnahmen senken, wie zum Beispiel:

 

๐ Konsequente Nutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr

๐ Vermeidung mehrerer Sexualpartner

๐ Reduktion von Verhaltensweisen, die das Immunsystem schwächen, wie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum

๐ Allgemeine gute Gesundheit zur Unterstützung der Fähigkeit des Körpers, Infektionen abzuwehren

 

Viele Menschen fühlen sich besorgt oder glauben, ein Screening sei unnötig, wenn keine Symptome vorliegen. Tatsächlich ist das HPV-Screening einfach und längst nicht so beängstigend wie viele denken. Regelmäßiges Screening spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der langfristigen Gesundheit.

Wenn HPV frühzeitig erkannt wird, können Ärzte den Zustand überwachen und behandeln, bevor sich Genitalwarzen oder Gebärmutterhalskrebs entwickeln. In Kombination mit der Impfung bietet das Screening einen noch größeren Schutz vor HPV-bedingten Erkrankungen.

 

Quelle: RPC Hospital

**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team

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Ruampat Chachoengsao Hospital

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