Gebärmuttertumore! Sie können behandelt werden.

Dr. Netnipa Phromnarat, eine Fachärztin für Geburtshilfe und Gynäkologie am Hua Chiew Hospital, sagte, dass Gebärmuttertumoren bei Frauen im Alter von 30-50 Jahren häufig auftreten. Sie entstehen durch abnormale Veränderungen der Muskelzellen der Gebärmutter, die sich entweder in der Gebärmutterwand oder innerhalb der Gebärmutterhöhle entwickeln können. Die meisten Fälle zeigen keine Symptome, aber wenn der Tumor in der Gebärmutterhöhle auftritt, kann er zu stärkeren Menstruationsblutungen als gewöhnlich führen.
Ursache: Die genaue Ursache für Gebärmuttertumoren ist noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt Faktoren, die mit dem Zustand in Verbindung stehen, darunter Genetik oder eine familiäre Vorgeschichte von Tumoren sowie erhöhte Östrogenspiegel. Es wurde festgestellt, dass Gebärmuttertumoren dazu neigen, nach der Menopause, einer Phase, in der der Östrogenspiegel sinkt, ebenfalls zu schrumpfen.
Symptome
- Starke Menstruationsschmerzen oder starke Monatsblutungen : Dies tritt auf, wenn ein Tumor in die Gebärmutterhöhle ragt, wodurch sich die Gebärmutter vergrößert und die Oberfläche der Gebärmutterhöhle erweitert.
- Häufiges Wasserlassen : Große Tumoren können auf die Blase drücken und so zu einem verstärkten Harndrang führen.
- Verstopfung : Der Tumor kann auf den Mastdarm drücken und dadurch Verstopfung verursachen.
- Unfruchtbarkeit : Dies kann auftreten, wenn der Tumor in die Gebärmutterhöhle hineinwächst oder eine Blockade der Eileiter verursacht und dadurch die Einnistung des Embryos beeinträchtigt wird.
Behandlung: Die Behandlung hängt von den Symptomen der Patientin, den Eigenschaften des Tumors, seinem Wachstum sowie weiteren Faktoren wie dem Alter der Patientin und ihrem Kinderwunsch ab.
Medikamentöse Therapie: Da es derzeit kein Medikament gibt, das Gebärmuttertumoren vollständig heilen kann, setzen Ärzt:innen Medikamente ein, um die Symptome zu lindern. Dazu können Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente, Antibabypillen und Tranexamsäure zur Verringerung der Menstruationsblutungen zählen.
Minimal-invasive Operation:
- Hysteroskopische Operation: Dieses Verfahren wird zur Behandlung von Gebärmuttertumoren in der Gebärmutterhöhle eingesetzt. Eine Kamera wird durch die Vagina und den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt, und der Tumor wird mithilfe eines elektrischen Drahtes entfernt. Diese Methode erfordert keinen äußeren Schnitt, was eine schnellere Genesung ermöglicht.
- Laparoskopische Operation: Diese Methode wird bei größeren Gebärmuttertumoren eingesetzt und ist mit der traditionellen Bauchoperation vergleichbar. Bei der laparoskopischen Operation werden kleine Einschnitte (0,5-1 cm, in der Regel 3-4 Schnitte) vorgenommen, wodurch eine schnellere Genesung mit weniger Schmerzen und minimalen Narben möglich ist und die Patientin schneller in den Alltag zurückkehren kann.
Quelle : Hua Chiew Hospital
**Übersetzt und zusammengestellt vom ArokaGO Content Team
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