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Umfassende Serviceinformationen und Details
Chronische postoperative Schmerzen (CPSP), auch bekannt als persistierende postoperative Schmerzen, bezeichnen Schmerzen, die länger als 3 Monate nach Abheilung der Operationswunden andauern. Diese Erkrankung kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, den Alltag stören und zu psychischen Belastungen wie Angst und Depression führen.

CPSP wird am häufigsten nach folgenden Eingriffen beobachtet:
Hernienreparatur
Thoraxchirurgie (z. B. Lungenoperation)
Brustoperation
Kaiserschnitt oder Hysterektomie
Amputation einer Extremität (Arm oder Bein)
Die berichtete Inzidenz liegt je nach Operationstyp zwischen 5–50 %. CPSP steht häufig im Zusammenhang mit Nervenverletzungen, chronischer Entzündung oder Infektion und in einigen Fällen Krebsbefall im Operationsgebiet.
Die Prävalenz von CPSP variiert je nach chirurgischem Eingriff. Berichte aus klinischen Studien nennen folgende Raten:
Amputation: 85%
Thoraxchirurgie: 71%
Brustoperation: 57%
Knie-Totalendoprothese: 44%
Abdominalchirurgie: 21%
CPSP ist eine multifaktorielle Erkrankung mit physischen und psychologischen Auslösern, darunter:
Nervenverletzung während der Operation
Chronische Entzündung oder Infektion im Operationsgebiet
Zentrale oder periphere Sensibilisierung, was ein verstärktes Schmerzempfinden zur Folge hat
Psychische Faktoren wie Stress, Angst oder Depression, die die Schmerzintensität verstärken können
Chronische Schmerzanamnese vor der Operation
Depression oder Angststörung
Längerdauernde Opioidanwendung vor der Operation
Intraoperative Nervenschädigung
Starke akute postoperative Schmerzen
Schlechte Kontrolle akuter postoperativer Schmerzen
Postoperative Infektion oder Komplikationen
Unzureichende Rehabilitation oder Physiotherapie
Die Auswahl der Medikamente richtet sich nach den Schmerzmechanismen und dem Ansprechen des Patienten:
Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR):
Ibuprofen, Naproxen, Etoricoxib, Celecoxib
Antikonvulsiva:
Gabapentin, Pregabalin, Mirogabalin (bei neuropathischen Schmerzen)
Antidepressiva:
Amitriptylin, Nortriptylin, Duloxetin
Lokalanästhetika:
Lidocain-Pflaster
Opioide (wenn erforderlich):
Morphin, Oxycodon (OxyContin), Fentanyl-Pflaster, Methadon
Lokalanästhetika- und Steroidinjektionen gezielt an betroffene Nerven
Periphere Magnetstimulation (PMS): Nicht-invasive Neuromodulation zur Schmerzreduktion
Spinal Cord Stimulation (SCS): Für Patienten mit schwer behandelbaren, chronischen Schmerzen
Therapeutische Übungen zur Verbesserung der Flexibilität und Verringerung der Muskelspannung
Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga
Lebensstiländerungen, einschließlich regelmäßiger leichter Bewegung
Multimodale Analgesie: Kombination aus NSAR, Gabapentinoiden und weiteren Wirkstoffen zur Verringerung des Opioidbedarfs
Perioperative Nervenblockaden, um akute postoperative Schmerzen zu minimieren
Psychologische Beratung zur Reduktion von präoperativer Angst und Stress
Chronische postoperative Schmerzen (CPSP) sind eine häufige, aber oft unterschätzte Erkrankung, die das Leben der Patienten tiefgreifend beeinflussen kann. Eine effektive Behandlung erfordert einen integrierten, multidisziplinären Ansatz, der Medikation, interventionelle Schmerztherapien, Rehabilitation und psychologische Unterstützung kombiniert.
Wenn Sie oder ein Angehöriger nach einer Operation anhaltende Schmerzen verspüren, ist eine frühzeitige Konsultation bei einem Schmerzspezialisten wichtig, um die Ursache zu klären und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.
Wir bieten eine umfassende Versorgung bei chronischen postoperativen Schmerzen, einschließlich:
- Gezielte Nerveninjektionen

- Spinal Cord Stimulator (SCS)-Therapie

- Implantation spinaler elektrischer Stimulationssysteme
Unser Ziel ist es, durch präzise, moderne und patientenzentrierte Schmerztherapie Komfort, Funktion und Lebensqualität wiederherzustellen.
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Bangkok, Thailand

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